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Tagesfestival „VielSicht“ im Schlossgarten

Zeit ist reif für das zweite Kapitel

Münster

Zweite Runde! Das kostenlose Tagesfestival „VielSicht“ kehrt nach der Premiere im Mai zurück in den Schlossgarten – mit Altbewährtem und Neuem.

Von Pjer Biederstädt mit pd

Die Premiere im Mai war ein gelungener Auftakt, die zweite Ausgabe des „VielSicht“-Festivals im September soll ähnlich entspannt und heiter werden. Foto: Florian Roy

Im Mai feierte das „VielSicht“-Festival Premiere, jetzt will es sich mit der zweiten Auflage im münsterischen Veranstaltungskalender etablieren. Am Samstag (3. September) steigt ab 16 Uhr das kostenlose Tagesfestival wieder im Schlossgarten – mit Musik, Kunst und Tanz.

Auf der Bühne werden unter anderem Hanna Meyerholz und Phil Wood erwartet. Das Americana-Duo hat kürzlich mit „This Year“ ein neues Album veröffentlicht. Außerdem mit dabei sind die Singer-Songwriter Joscha Borgers und Moritz Schmidt, die beide auch schon auf den Treibgut-Festivals in Münster musiziert haben. Für die Zwischentöne ist DJ Sylvie zuständig. „Als Abschluss folgt noch eine musikalische Überraschung“, kündigt Hendrik Hilgert vom Organisatoren-Team an.

Heiße Hula-Hoop-Show

Vor der Bühne präsentieren sich das Kunst-Duo „Malou & Arit“, das Fotografie mit digitalem Zeichnen verbindet sowie Jan Fürst, der seine hyperrealistischen Malereien ausstellt und Zeichenworkshops anbietet.

Für Bewegung sorgt die Hula-Hoop-Show von Hoopsala und Lucky Hoops. Die beiden Trainerinnen bieten auch eine kleine Einsteigerrunde an, die sich für Groß und Klein eignet.

Das Programm hat sich verändert, das Konzept bleibt weitgehend dasselbe: Kein Eintritt, Getränke und Speisen dürfen für die gewünschte Picknick-Atmosphäre mitgebracht werden, Müll aber auf gar keinen Fall auf den Wiesen liegen gelassen werden. Wer nicht schleppen will, kann auch vor Ort Getränke und Speisen kaufen.

Gast wird zum Schaffenden

Auch der unverwechselbare Look des Festivals, für den der Designer Gianluca Scigliano verantwortlich ist, bleibt erhalten. An ein paar kleinen Stellschrauben haben die vier Organisatoren aber doch gedreht. „Wir wollen, dass das Publikum noch mehr mit den Künstlern interagiert als beim ersten Mal“, sagt Hilgert. Ein Schritt dahin sollen Einwegkameras sein, mithilfe derer das Publikum zum Schaffenden wird.

Gefördert wird das „VielSicht“-Festival mit dem weitgehend nichtkommerziellen Charakter vom Kulturamt der Stadt Münster und dem Kulturbüro der Universität Münster.

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