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Beteiligungsverfahren startet im Mai

Zukunftsquartiere in Münsters Westen

Münster

An der Steinfurter Straße und an der Busso-Peus-Straße sollen zwei innovative Stadtquartiere entstehen. Im Mai findet ein Werkstatttreffen statt.

An der Steinfurter Straße soll auf 50 Hektar ein innovatives Stadtquartier entstehen. An der Busso-Peus-Straße soll eine Fläche von 18 Hektar für ein urbanes Wissensquartier entwickelt werden. Foto: Stadt Münster

Wissenschaft trifft Lebensart – diesem Leitgedanken folgen die Planungen der Stadt für die Stadtquartiere an der Steinfurter Straße und Busso-Peus-Straße. Dort sollen sowohl dringend benötigter Wohnraum als auch Erweiterungsmöglichkeiten für Technologieunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen geschaffen werden.

Ab Mai können die Münsteranerinnen und Münsteraner ihre Ideen und Vorstellungen in die Planung einbringen. Das Stadtplanungsamt bereitet zurzeit für den intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie externen Fachleuten ein zweitägiges Werkstatt-Treffen am 13. und 14. Mai im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Gievenbeck vor.

Planungen haben 2020 begonnen

Die Planungen für die Zukunftsquartiere haben laut Stadt 2020 begonnen. Zwischen Steinfurter Straße und Austermannstraße ist eine Fläche von rund 50 Hektar für urbanes Wohnen und Arbeiten vorgesehen. Mit einem deutlichen Akzent auf den Aspekt „Wissenschaft“ soll zudem westlich der Busso-Peus-Straße ein urbanes Wissensquartier auf rund 18 Hektar entwickelt werden.

In den beiden Quartieren sollen innenstadtnah sowie im Übergang zum Stadtteil Gievenbeck mehr als 2500 Wohnungen für 6000 bis 7000 Menschen, dazu voraussichtlich rund 6000 Arbeitsplätze entstehen – klimagerecht und ressourcenschonend.

Bunter Nutzungsmix

Wie die Mischung aus verschiedenen Wohnangeboten, neuen Arbeitsorten, Einzelhandel, Gastronomie, Freizeitangeboten und sozialen Treffpunkten gestaltet werden kann, wird bei den Werkstatt-Treffen erörtert und diskutiert.

Schwerpunktthemen werden das Freiraumkonzept, Konzepte für Mobilität und Klimaschutz sowie urbanes Arbeiten sein. Die Ergebnisse werden von einem Planungsbüro ausgewertet, aufbereitet und auf der öffentlichen Abschlussveranstaltung am 18. Oktober präsentiert.

Erste Informationen zu den Planungen können auf der Startseite des Stadtplanungsamtes abgerufen werden. Demnächst wird ein eigenes Online-Portal freigeschaltet.

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