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Neue Spielzeit der Niederdeutschen Bühne

Zum Pandemie-Ende lockt die Komödie

Münster

Auch die Niederdeutsche Bühne hat unter Corona gelitten. Aber jetzt blickt der Verein nach vorne.

Sie leiten die Geschicke der Niederdeutschen Bühne (v.l.): Ludger Hove (Geschäftsführer) Kathrin Henschel (Vorsitzende) und Heike Artmann (Kassiererin). Foto: Niederdeutsche Bühne

Auf der Mitgliederversammlung der Niederdeutschen Bühne (NDB) war die Freude über ein analoges Treffen im Kleinen Haus im Theater sowie die Vorfreude auf eine wahrscheinliche neue Spielzeit bei allen Mitgliedern spürbar. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Kathrin Henschel informierte der Geschäftsführer Ludger Hove zunächst über Freud-Leid-Ereignisse des letzten Jahres und konnte etliche Jubilare beglückwünschen. Besonders genannt wurden Helga Ahlert-Müller, Hannes Demming und Eckhard Frehe, allesamt seit 60 Jahren Mitglieder der NDB.

Anschließend berichtete die Vorsitzende über die Vorstandsarbeit, blickte zurück auf die – Corona-bedingt – eingeschränkten, aber dennoch sehr erfolgreichen Aktivitäten wie „Spieelwiärks“ (unter anderem im Kulturbahnhof Hiltrup und im Mühlenhof-Museum) sowie die Lesungen „En Veerdelstündken Platt“, ganz neu als Online-Versionen.

Historienspiel „Vivat Pax“

Außerdem beteiligte sich die NDB unter Federführung des Stadtheimatbundes an der Produktion einer Hörspielfassung zum Historienspiel „Vivat Pax“ als Ersatz für die ausgefallene Aufführung im September 2020.

Bei den Wahlen wurde Heike Artmann in ihrem Amt als Kassiererin bestätigt, als zweite Kassenprüferin wurde Irmgard Böhm-Fischer gewählt. Zum Geschäftsführer wählten die Mitglieder ein weiteres Mal Ludger Hove.

Erfolgreiches Jubiläumsstück

Einen Rückblick auf die vergangene Spielzeit mit „En Midsummernachtsdraum“ gab Regisseur Cornelius Demming und bedauerte noch einmal den abrupten Abbruch des erfolgreichen Jubiläumsstückes. Neun von insgesamt zwölf Vorstellungen kamen zur Aufführung, die Auslastung lag bei 83 Prozent.

Für die kommende Spielzeit wird Hermann Fischer die Komödie „Swatte Kumelge“ ( „Komödie im Dunkeln“ von Peter Shaffers) inszenieren. Die Premiere ist für den 26. November vorgesehen, schreibt die NDB.

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