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Schäden am Geläut

Zwei Glocken im Dom in Münster schweigen

Münster

Im Dom sind zwei der zehn Glocken defekt. Der Klöppel der zweitschwersten Glocke ist abgebrochen. Mehr läuten allerdings die Alarmglocken wegen eines Schadens an der ältesten Glocke von 1526.

Von Ralf Repöhler

„Bernardus“ läutet nicht mehr. Der Klöppel ist abgebrochen, so Sabrina Friedrich von der Bauunterhaltung des Bischöflichen Generalvikariats. Foto: Oliver Werner

„Bernardus“ schweigt. Der Klöppel der zweitschwersten Glocke im münsterischen Dom, aus Stahl und immerhin 120 Kilo schwer, ist während des Läutens plötzlich abgebrochen und hat ein kleines Loch in eine Zwischendecke des Glockenturms geschlagen, als er zu Boden stürzte. Warum er abfiel, wissen die Experten noch nicht so genau. Vielleicht Materialermüdung? Oder ein feiner Haarriss? „Doch so alt ist der Klöppel eigentlich noch nicht. Gerade zehn Jahre“, sagt Sabrina Friedrich, in der Allgemeinen Bauunterhaltung des Bischöflichen Generalvikariats zuständig für den Dom. Ein neuer Klöppel aus Stahl sei in Auftrag gegeben, aber noch nicht geliefert worden.

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