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Neue Tiere im Allwetterzoo

Zwei Yak-Kühe ziehen ein

Münster

Neulinge im Allwetterzoo: Zwei Yak-Kühe sind im März in den münsterischen Zoo gezogen. Ein Tier hat den wohl schönsten Namen, den ein Yak haben kann.

WN

Die beiden Yak-Kühe sind ab sofort im Allwetterzoo zu sehen. Foto: Allwetterzoo Münster

Im März 2019 sind zwei weibliche Yaks im Allwetterzoo Münster eingezogen: Am 18 März traf - kein Witz - Yakeline ein, sie stammt aus dem Serengetipark Hodenhagen, wo sie im August 2018 geboren wurde. Am 29. März folgte Naimo aus Straubing, dort wurde sie im Juni 2018 geboren. Beide Kühe sind zusammen auf der Außenanlage zwischen Gaurgehege und Afrika-Panorama im Allwetterzoo Münster bereits für die Besucher zu sehen, teilt der Zoo mit.

Der Yak ist eine Rinderart, die in Zentralasien beheimatet ist. Es gibt Wildyaks, die als gefährdet eingestuft nur noch in einigen Teilen Chinas leben und Hausyaks, die in Gebirgsregionen im Himalaya, in der Mongolei und in Südsibirien vorkommen.

Yak-Kühe Naimo und Yakeline Foto: Allwetterzoo Münster

Der Hausyak wurde vor rund 5000 Jahren in Zentralasien aus dem Wildyak gezüchtet und bildet auch heute noch die Lebensgrundlage vieler dort lebender Menschen: Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle werden verarbeitet und der trockene Kot als Brennmaterial verwendet. Zudem wird der Hausyak als Last- und Reittier eingesetzt. Er kann fließende Gewässer hervorragend durchschwimmen, ist mit seinen kleinen Hufen trittsicher im Felsigen Terrain und kann sogar sumpfiges Gelände durchqueren.

Die Fellfarben des Wildyaks sind dunkelbraun und schwarz. Haustierformen zeigen daneben auch rötliche, weiße und gescheckte Farbvarianten. Ein ausgewachsener Yakbulle kann bis zu 700 kg schwer werden. Die Kühe sind deutlich kleiner und wiegen nur bis zu 350 kg.

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