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In andere Welten eintauchen

Zweites „Festival der Vielfalt“ im Paul-Gerhardt-Haus

Münster

Münster ist vielfältig – und will das auch zeigen. Nach der Premiere 2019 und zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause sollen sich die verschiedensten Vereine und Initiativen beim zweiten „Festival der Vielfalt" im und am Paul-Gerhardt-Haus am Donnerstag präsentieren. Die Teilnehmerliste könnte bunter nicht sein.

Einer der Topacts auf der Bühne des Festivals: „WIR – die Band“. Foto: pd

Das „Festival der Vielfalt“ soll die Vielfältigkeit Münsters zeigen. Erstmals öffnete die bunte Bühne im November 2019 dazu die Türen im Paul-Gerhardt-Haus. Durch die Pandemie wurde auch das Festival ausgebremst, doch am Donnerstag (5. Mai) wird es zum zweiten Mal ab 15 Uhr eine siebenstündige Plattform für die bunte, vielfältige Stadt im und am Paul-Gerhardt-Haus geben.

„Das Festival soll ein Ort der Begegnung für alle Menschen aus Münster und Umgebung sein, der es ermöglicht, die eigene Blase temporär zu verlassen, um einmal in die Welt der ,Anderen’ eintauchen zu können“, erklärt Festivalinitiator Werner Szybalski.

Blick auf die Vielfalt der Stadt freiräumen

Die Kombination von Bühnenprogramm und der Möglichkeit der Selbstdarstellung von Gruppen und Institutionen der vielfältigen lokalen Gesellschaft an Infoständen ermöglicht es laut Pressemitteilung, auf vom Vorbereitungsteam ausgewählte Themen gemeinsam einzugehen und bei Interesse mit Vertretern der Gruppen an deren Infostand zu vertiefen. „So wird hoffentlich der Blick frei, um die Vielfalt unserer Stadt zu entdecken und dabei durch den Rahmen des Festivals ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben“, so Szybalski.

Das zweite „Festival der Vielfalt“, das nicht nur im, sondern auch auf dem Parkplatz am Paul-Gerhardt-Haus zwischen Eisenbahnstraße und Friedrichstraße stattfinden soll, wird von einem breiten Kreis von Menschen aus unterschiedlichen Vereinigungen organisiert.

Bühnenprogramm, Diskussionsrunden, Ausstellungen

Neben einem siebenstündigen Bühnenprogramm mit Interviews, Musik, Vorträgen, Darbietungen, Filmen und Diskussionsrunden wird es Ausstellungen geben. Bislang haben unter anderem das Eine-Welt-Forum, die Gesellschaft für bedrohte Völker Regionalgruppe Münster, die LEG-Mieter*innen-Initiative, das Bennohaus und der Arbeitskreis Ostviertel, das Samofa-Projekt vom Bundesverband NeMO, die Bürgerinitiative Uppenberg, die Elterninitiative Jan Bibijan, die Villa ten Hompel, der May-Ayim-Ring, das Netzwerk LiMO, das ODAK Kulturzentrum, der „Drubbel“ Gemeinschaftliches Wohnen Münster, die Kultur:inklusive anders begegnen im Viertel, das Gasometer-Kollektiv „Sozialpalast“, der Fußballkreis Münster, das Magazin „Draußen“, die Unigruppe Deutsch-Tamilische Studierende Münster, Die Residenz Münster und die Arche Noah Münster verbindlich ihre Teilnahme und Unterstützung zugesagt.

Themenbereiche auf dem Festival sind unter anderem Antisemitismus, Wohnen, Integration, Ökologie, Teilhabe, Nachbarschaft, Menschenrechte, Daseinsvorsorge, Gesundheit, Arbeitswelt, LGBTIQ*, Flucht, Antiziganismus, Inklusion, Stadtentwicklung, Selbstbestimmung und -organisation, Antirassismus, Gemeinwirtschaft sowie Sozial- und Kulturpolitik.

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