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Kochnachmittag am außerschulischen Lernstandort im Bioenergiepark

„Es darf auch mal etwas länger dauern“

Saerbeck

Ferienprogramm mit gemütlichem Essen.

Am Lagerfeuer ist es immer am schönsten. Foto: Luca Pals

Für Manuel Schröder steht vor allem eines an diesem Nachmittag im Vordergrund: „Ruhe, Gelassenheit und Runterkommen.“ Er sagt: „Es darf auch mal etwas länger dauern.“

Gemeint ist das Kochen. Nicht schnell den Thermomix anschmeißen und sich wenige Minuten später über das Essen hermachen stand am Donnerstagnachmittag im Mittelpunkt, sondern das liebevolle Zubereiten, gemeinsame Kochen und verbindende Gefühl am Lagerfeuer.

Auf dem Menü-Plan für das Abendessen stand unter anderem eine Gemüsepfanne, Holunderbärensaft, Kräuterquark und ein wenig Fleisch.

Gemüse und Kräuter gab es direkt aus dem Gewächshaus und dem eigenen Gemüsegarten. Das freute die Kinder, die mit ihren Eltern beim Kochnachmittag des ASL – dem Außerschulischen Lernstandort im Bioenergiepark – teilgenommen hatten.

Für Gabriele Droste vom ASL, der den bunten Nachmittag, der unter anderem mit Spielen und weiteren Aktivitäten abgerundet wird, schon seit einigen Jahren anbietet, steht ein weiterer Aspekt im Vordergrund: „Kinder können hier mit ihren Eltern, Tanten, Onkeln oder Großeltern gezielt einen Nachmittag Zeit verbringen und runterkommen.“

Dass das Kochen dann auch schnell zwei oder drei Stunden dauern kann, ist nicht wirklich wichtig – zum krönenden Abschluss gab es immerhin einen Cowboykaffee: Direkt über dem Lagerfeuer, so wie er im Wilden Westen bestimmt immer zubereitet wurde.

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