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Industrietaucher reinigen Becken

Einsatz in Kläranlage: Gar nicht unangenehm, die Brühe

Saerbeck

Drei Tage waren Industrietaucher in der Saerbecker Kläranlage im Einsatz. Drei Tage stiegen sie immer wieder in die braune Brühe hinab, um Beckenwand und Boden von unappetitlichen Ablagerungen zu befreien. Ein Knochenjob, der für sie aber Routine ist.

Von Katja Niemeyer

Abtauchen in der Kläranlage: Zwischen 40 und 50 Kilogramm wiegt die Ausrüstung, einschließlich der Gewichte, die dafür sorgen, dass der Taucher während der Arbeit nicht nach oben treibt.  Foto: Katja Niemeyer

Routiniert schrauben die Kollegen den orangefarbenen Taucherhelm von seinem Kopf. Zünden eine Zigarette an und stecken sie ihm zwischen die Lippen. Willy Kraus nimmt einen kräftigen Zug. Erst einmal durchatmen. Der Mann ist gerade aus einem Becken der Saerbecker Kläranlage gestiegen. Die Gemeinde hat die Firma, in der er arbeitet, für Saug- und Spülarbeiten im großen Belebungsbecken engagiert. Nach 15 Jahren, erläutert Abwassermeister Martin Berkemeier, sei eine solche Generalüberholung fällig gewesen. Drei Tage dauerte der Einsatz, bei dem auch die sechs Belüftungsplatten, die auf dem Boden des Beckens liegen, ausgewechselt wurden.

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