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Sponsorenlauf bringt 7000 Euro für Flüchtlingsfamilien und die Grundschule

Viele kleine Leute – großer Effekt

Saerbeck

600 Kilometer sind so zusammengekommen, eine Strecke von Saerbeck nach München.

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Applaus von Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg, seiner Stellvertreterin Monika Schmidt, dem Schulleitungsduo und Lehrerinnen: Beim Sponsorenlauf brachten es die Kinder der St.-Georg-Grundschule auf stolze 600 Kilometer, die rund 7000 Euro wert sind. Foto: Gemeinde Saerbeck

Im Endspurt des Schuljahres haben die Schülerinnen und Schüler der St.-Georg-Grundschule nochmal ordentlich Gutes getan – für sich selbst und für Flüchtlingsfamilien aus der Ukraine. Rund 7000 Euro brachte ihr Sponsorenlauf beim Sportfest ein.

Dafür feierten sich die Kinder kurz vor Ferienbeginn selbst ein bisschen mit Applaus und der gemeinsamen traditionellen Schul-„Rakete“ auf dem Pausenhof. Und sie ließen sich von den Erwachsenen feiern. Schulleiterin Sarah Ortmeier erinnerte daran, dass beim Sportfest und dem Sponsorenlauf als Höhepunkt „alle von euch alles gegeben haben – ihr habt geschwitzt und hattet Seitenstechen, aber ihr seid weitergelaufen“.

600 Kilometer seien so zusammengekommen, eine Strecke von Saerbeck nach München. Dank der Sponsoren aus Eltern- und Verwandtschaft und Freundeskreises, die die Kinder angeworben hatten, seien diese Kilometer mehr als 7000 Euro wert. Für die Sponsoren gab es auch eine „Rakete“.

„So eine Strecke, das muss man sich einmal vorstellen“, zeigte sich Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg ebenso begeistert wie Monika Schmidt, die Anfang Juni als Stellvertretende Bürgermeisterin das Startsignal gegeben hatte, das mehr als 260 Kinder in Bewegung setzte. Tobias Lehberg erinnerte daran, dass die Hälfte des Geldes bestimmt ist zur Unterstützung von „Familien und ihren Kindern aus der Ukraine, die vor einem schlimmen Krieg flüchten mussten und gottseidank jetzt in Saerbeck in Sicherheit sind“. Er gratulierte den Kindern zu ihrem Mut, bei Kilometer-Sponsoren anzufragen, ohne den die große Zahl nicht zustande gekommen wäre. „Dann kann man mal sehen, was man auf die Beine stellen kann, wenn alle mitmachen“, meinte er.

Die Hälfte des Geldes geht an das DRK und die Pfarrcaritas St. Georg für die Unterstützung von Flüchtlingsfamilien, die andere Hälfte ist für Zwecke der Schule bestimmt. Nach den Ferien wolle man im Kinderparlament überlegen, was damit gemacht werden soll, kündigte Sarah Ortmeier an.

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