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Saerbecker Jubiläum bietet auf zwei Bühnen ein breites Spektrum

Von Plattdeusch bis Litauisch

Saerbeck

Saerbeck steht Kopf, wenn am Freitag das Juiläumsfest startet. Hier das Bühnenprogramm.

Tanzerinnen aus Rietevas, Kiepenkerle aus Nordwalde, Rapper aus Saerbeck und Blasmusiker vom Kolping – eine bunte Vielfalt beim Jubiläumsfest. Foto: Alfred Riese

Zwei große Bühnen, 14 000 Quadratmeter Festflächen und 20 Wassercontainer, um jegliche Gefahr für Saerbecks großes Jubiläumsfest abzuwenden. Wenn am Wochenende (26. bis 28. August) gefeiert wird, gibt es auch ein üppiges Bühnenprogramm: Von heißer Musik bis zu lautlosem Gebärdengesang.

Zunächst mal die Bühnen: Sie sind quasi unter den heimischen Geldinstituten aufgeteilt. Am Marktplatz steht die Sparkassenbühne, an der Marktstraße die Volksbankbühne. Trotz dieser Grundsatzausrichtung ist das Programm von Freitagabend bis Sonntagabend komplett kostenfrei.

Dies Programm ist international: Denn zu den Künstlern gehört die Folkloregruppe „Confrérie Saint Vincent“ aus der französischen Partnergemeinde Ferrieres. Und ihr Pendant aus dem litauischen Rietevas „Trepsis“.

Beide Tanztruppen bestechen schon einmal durch farbenprächtige Trachten, was sie von den Blaumännern abhebt, in denen der Nordwalder Kiepenkerlchor auftritt.

International ist auch die litauische Folklore-Gruppe „Subata“. Und, wenn man so will, zeigt sich auch der SC-Falke international: Am Samstag wird von Saerbecks Sportlern Orientalischer Tanz geboten.

International und inklusiv – das Fest bietet beides: So spielt am Samstagnachmittag, 15.45 Uhr, mit „Die Band“ eine Inklusionsgruppe der Lebenshilfe. Ganz still wird es eine Stunde später, wenn der Gebärdenchor „Sing a Sign“ vorträgt – ein lautloses Konzert mit Gebärden. Und in jedem Fall zum Mitmachen, versprechen die Organisatorinnen des Bühnenprogramms in der Gemeindeverwaltung Verena Hesping und Sabrina Jamiola.

Beginnen wird das Programm am Freitag um 18 Uhr auf der Markstraßenbühne. Nach den Worten des Bürgermeisters macht es Peng! So heißt das Improtheater aus Münster, das dort für Stimmung sorgen soll. Danach: Livemusik mit der Band Spielsucht. Die kommt aus Münster und bietet 70er Jahre-Musik.

Am Samstagabend gibt es dann geballt Musik auf die Ohren: Auf der Marktstraße spielt ab 17.45 Uhr die Band „The Saviours“ und um 20 Uhr gehen die Blues Guerillas an die Instrumente.

Parallel dazu ist auf dem Dorfplatz um 18.30 Uhr Kinderdisco, bis das Sandmännchen kommt. Um 20 Uhr gibt es Livemusik mit Maraton. Das Helene-Fischer-Double Viktoria wird um 21 Uhr für 40 Minuten zwischengeschaltet –danach übernimmt Marathon. Ende offen.

Am Sonntag findet um 9.30 Uhr auf der Dorfplatzbühne ein ökumenischer Gottesdienst statt, dem um 11 Uhr Unterhaltungsmusik des Kolpingblasorchesters folgt. Um 12.30 Uhr tritt die schon genannte Confrérie Saint Vincent auf, um 14 Uhr folgt das Jugendblasorchester. Und 16.15 Uhr wir mit Livemusik von Touchdown der Sonntagabend eingeleitet.

Nebenan auf der Marktstraßenbühne werden Musikliebhaber am Markt 23 beim Kneipensingen zum Mitmachen eingeladen. Um 18 Uhr schließlich folgt Livemusik des Treasury Trios.

Zwischendrin gibt es noch lokale Schmankerl wie das Jagdhornbläsercorps Saerbeck, kombiniert mit den Emspiepen, die auf Alphörnern spielen (Sonntag, 14 Uhr, Marktstraße). Allerdings spielen sie nicht zusammen, weil die Instrumente unterschiedlich gestimmt sind. Auch das HK Dance Studio hat einen Auftritt am Samstag, 16.30 Uhr, Dorfbühne, da gibt es Jazz- und Rappdance.

Und für alle, die es eher ruhig und klassisch haben, steht am Sonntagabend ein Konzert des Saerbecker Ensembles „ars musica“ an. Es steht unter dem Motto „Licht und Schatten – ein Gedankenkonzert“ und findet um 18 Uhr in der St. Georg-Pfarrkirche statt.

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