1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Steinfurt
  6. >
  7. Altenberge ging die Puste aus

  8. >

Ergebnis beim Stadtradeln nicht ganz so gut wie in 2021

Altenberge ging die Puste aus

Altenberge

Altenberge war wieder dabei, aber diesmal nicht so enthusiastisch wie beim letzten Mal. Ein Blick in die Statistik zum Stadtradeln 2022.

Von Axel Roll

Beim Stadtradeln waren die Altenberger im Vergleich zum Vorjahr nicht ganz so gut. Foto: Stadt Münster

Jana ten Bosch kann nicht sagen, woran es gelegen hat. Ob den Altenbergern am Hügel die Puste ausgegangen ist? Nicht genug Luft auf den Reifen? Egal. „Wir sehen das Ergebnis als Ansporn, im kommenden Jahr richtig Gas zu geben“, sagt die Betreuerin des diesjährigen Stadtradelns in der Gemeinde.

Die gefahrenen Kilometer sind mit genau 64 817 rund 7000 weniger als noch im Vorjahr. „Dabei hatten wir 100 Teilnehmer mehr“, sagt ten Bosch beim Blick auf die frische Statistik für die Aktion 2022.

Unter der Rubrik „Aktiv Radelnde“ werden für diese drei Wochen vom 26. Mai bis 15. Juni 432 Altenberger geführt – wie gesagt, 100 mehr als noch vor einem Jahr. Bei den Teams kam die Johannes-Grundschule auf den ersten Platz. Nicht unbedingt, weil jedes einzelne Teammitglied wahnsinnig in die Pedalen getreten ist. Nein, hier macht es die Anzahl der Teilnehmer. Das waren nämlich 206. Sie schafften im Schnitt 57 Kilometer, was für i-Dötzchen ja auch schon eine stramme Leistung ist. Endergebnis: 11 709 Kilometer.

Genau andersrum sieht es bei der Gruppe aus, die sich schlicht „Wir zwei“ getauft hatte. Die waren, wie es der Name schon sagt, im Duo unterwegs und strampelten jeweils 990 Kilometer – in der Altenberger Statistik der absolute Spitzenwert.

In der Auswertung finden sich in den oberen Rängen naturgemäß die mehr sportlichen Hügeldörfler, die im Durchschnitt übrigens 45 Jahre alt waren. Einige Beispiele: RTA-TuS Altenberge belegte mit 6629 Kilometern Rang zwei, gefolgt von den Mitarbeitern von Velo de Ville, die es als Fahrrad-Profis auf 5835 Kilometer brachten. Der ADFC wollte sich als Interessenvertretung der Pedalritter nicht blamieren und radelte sich mit 5578 Kilometern auf Platz vier. Die 14 ADFCler kamen jeweils auf fast 400 Kilometer in drei Wochen.

Die Beteiligung der Altenberger Politik ist übrigens noch ausbaufähig: In der Datensammlung werden nur acht von 27 Parlamentariern geführt. Trotzdem konnten insgesamt zehn Tonnen CO2 eingespart werden.

Altenberge war jetzt das dritte Mal dabei. Und garantiert nicht das letzte Mal. Jana ten Bosch hat sich für das nächste Jahr eine Menge vorgenommen. Auf jeden Fall soll die Werbetrommel noch lauter gerührt werden. „Außerdem überlegen wir, mit anderen Kommunen gemeinsame Projekte auf die Beine zu stellen“, so die Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung.

Startseite
ANZEIGE