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Sanierung und Aufwertung des Rathausvorplatzes

Bald die nächste Großbaustelle

Steinfurt

Der Stadtrat hat weiteres Geld locker gemacht, das Umfeld des Steinfurter Rathauses attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Zugleich kündigen sich aber neue Probleme an.

Das neue Licht verleiht dem Eingang des Rathauses bei einbrechender Dunkelheit eine neue Atomsphäre. Der Vorplatz selber soll nach den Sanierungsarbeiten durch Pflanzkübel, Bänke, Podeste und Fahrradständer weiter aufgewertet werden. Foto:  / Entwurf: Stadt Steinfurt

Für den Vorplatz des Steinfurter Rathauses machen die Stadtmütter und -väter weitere 45.000 Euro locker. Das Geld soll überwiegend in die Bepflanzung und Möblierung gesteckt werden. Ziel ist es, die Anlage aufzuwerten, einladender zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Vorausgegangen sind bereits umfassende Sanierungsarbeiten im Außenbereich des Verwaltungskomplexes an der Emsdettener Straße. Nachdem der Parkplatz mit neuen Lichtmasten ausgestattet worden ist, sind auch die Lampen und Fußwegleuchten gegen energiesparende Modelle und Technik ausgetauscht worden.

Parallel mussten der Rathausteich und das Flachdach der Tiefgarage abgedichtet werden. Weil sie Wasserschäden verursacht haben , sind sowohl an der Fassade als auch auf dem Vorplatz Beete ohne Überlauf entfernt und zugepflastert worden. Dadurch ist der Platz deutlich kahler geworden.

Fünf große Kübel mit neuen und gepflegten Pflanzen sollen das Areal wieder grüner machen. Darüber hinaus ist geplant, neue Bänke, Sitzauflagen für vorhandene Podeste, Mülleimer und Fahrradständer anzuschaffen. Die Ausstattung soll wertig und pflegeleicht und zugleich einladend für Besucher und Rathausmitarbeiter sein, dort zu verweilen.

Dabei wird auch an Hochzeitsgäste gedacht, die den Platz nach der standesamtlichen Trauung gerne nutzen, um auf das frisch vermählte Brautpaar anzustoßen. Es gehe hier auch um die Visitenkarte der Stadt, befürwortete CDU-Ratsherr Sebastian Buck den weiteren Geldaufwand. Seinem Vorschlag, die Kosten zu deckeln und nicht mehr als 45 000 Euro auszugeben, folgten die weiteren Fraktionen einstimmig.

Eine Ende der Sanierungsarbeiten an dem Anfang der 1980er Jahre errichten Rathausbau ist damit allerdings noch nicht in Sicht. Technischer Beigeordneter Hans Schröder hat die Kommunalpolitiker schon einmal vorgewarnt, dass der Platz mittelfristig noch einmal angepackt werden müsse.

Schröder erklärte, dass man davon ausgehen müsse, dass die Dachabdichtung der Tiefgarage aufgrund ihres Alters mittelfristig komplett entfernt und neu aufgebracht werden muss. „Da werden wir in etwa fünf Jahren wohl etwas machen müssen“, erwartet Schröder „weiteren erheblichen Sanierungsaufwand“. Über Kosten wurde nicht gesprochen. Wird nichts unternommen, riskiere man laut Schröder weitere Feuchtigkeitseinbrüche, die möglicherweise die Statik des gesamten Gebäudes gefährden könnten.

Aus diesem Grund seien Kübel, Bänke und Ständer jetzt schon so ausgesucht worden, dass man sie mit wenig Aufwand entfernen und an anderer Stelle nutzen kann.

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