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„Keine Kind ohne Förderung“ startet weiteren Spendenaufruf

Die Not ist noch größer geworden

Steinfurt / Horstmar

Die Initiative „Kein Kind ohne Förderung in Steinfurt und Horstmar“ wendet sich ein weiteres Mal an die Bevölkerung, bedürftige Kinder zu spenden. Der Bedarf, Hilfe zu leisten, sei noch einmal größer geworden.

Ziehen in der Initiative „Kein Kind ohne Förderung“ an einem Strang: Die Initiatoren Werner Otto (vorne, l.) und Günther Willbrand (vorne, r.) sowie (oben, v.l. Stefanie Tecklenburg (Verlag Tecklenborg), Foto: Drunkenmölle

Gerade jetzt, da steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten für immer tiefere Löcher in den Haushaltskassen von Familien sorgen, kann die Vorfreude auf ein schönes Weihnachten dort schnell in traurige Stimmung umschlagen. Um zumindest den Kindern ein Gefühl dafür zu geben, dass sie von einer Gemeinschaft getragen werden, haben Werner Otto und Günther Willbrand die Initiative „Kein Kind ohne Förderung in Steinfurt und Horstmar“ gegründet.

Jetzt, da die Mitte der Adventszeit angebrochen ist, sind sie noch einmal mit einer ganzen Reihe von Fürsprechern und Sponsoren in die Öffentlichkeit getreten, um Bürger zu bewegen, Kindern zu helfen. Sie befürchten, dass deren Wünsche ohne Unterstützung vielleicht nie in Erfüllung gehen werden. Und sie machen das, weil der Bedarf noch größer geworden ist, als man ihn vor wenigen Wochen angenommen hat.

„Wir glauben, dass es viele Menschen, die darüber nachdenken sollten, einen Teil oder die vollen 300 Euro der staatlich gezahlten Energieförderung für unsere Aktion zu spenden“, setzen Otto und Willbrand jetzt auf weitere Solidarität und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Jeder Euro zählt. Und jeder Euro kommt an, versprechen Otto und Willbrand, die mit den Mitarbeitenden in Kitas und Grundschulen ihre engsten Verbündeten haben, die wissen, wo der Schuh am stärksten drückt. Mit dem Geld werden 35-Euro-Gutscheine gekauft, die die Kinder in Geschäften vor Ort für Kleidung oder Schulbedarf einlösen können. Auch Mittagessen in den Einrichtungen wird mittlerweile aus dem Spendentopf bezuschusst. Die ernüchternde Wahrheit ist: Die Zahl Bedürftiger steigt weiter an.

Wer mehr über die Aktion, Kontakte, Sponsoren, Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und die Bankverbindung wissen möchte, kann sich jetzt auch online informieren. Gerade ist in die Homepage der Initiative online gegangen.

Spendenkonto bei der DKM Bank, IBAN DE22 4006 0265 0003 8990 01. Spendenquittungen werden ausgestellt. Unter 300 Euro genügt dem Finanzamt eine Buchungsbestätigung des Geldinstituts.

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