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Uschi Dillmann malt Tiere mit bunten und zurückhaltenden Farben

Eine Vorliebe für die Natur

Steinfurt

Tiere und abstrakte Bilder sind seit Sonntag im Huck-Beifang-Haus zu sehen. Dort wurde die Ausstellung mit Arbeiten von Uschi Dillmann eröffnet.

Von Rainer Nixund

Die „4 Klangfarben“ (v.l.) Leo Stumpf, Marion Koc, Martina und Peter Furchert“ begleiteten die Vernissage musikalisch. Es hörten gespannt zu: Künstlerin Uschi Dillmann (2.v.r.) und Regina Hemker-Möllering. Foto: Nix

„Tierisch und bunt“ geht es gerade im Kunstvereins-Domizil Huck-Beifang-Haus zu. So lautet der Titel einer Ausstellung mit Bildern der Künstlerin Uschi Dillmann aus Angelmodde. Seit Sonntag sind ihre vielfältigen Exponate bis zum 7. August dort ausgestellt. Die gebürtige Essenerin und Mitglied des hiesigen Kunstvereins betreibt in Angelmodde ihr Atelier „KunsTraum“ und vermittelt auch Techniken der Malerei.

Katze

„Es ist gerade die richtige Jahreszeit, denn draußen geht es betont bunt zu“, sagte Regina Hemker-Möllering vom Kunstverein bei der Begrüßung. Sie spaziert gern durch die Natur, bewundert die Blumen und überhaupt alles, was grünt und blüht. „Ich habe mich in dieser Ausstellung auf Tiere und abstrakte Bilder konzentriert“, so Dillmann, „Sie finden hier unterschiedliche Techniken in Acryl-, Öl- und Pastellmalerei.“ Wie sofort zu erkennen, hat Natur für die Malerin eine große Bedeutung. Tiere sind sehr realistisch gemalt, sie verwendet gern Pastelltechnik, was besonders in den kleinen Werken von Pferden und Schafen deutlich wird. Dillmann setzt sich mit Anatomie auseinander. Das wird bei großformatigen Bildern „Mutterliebe“ und „Pferdeportrait“ besonders deutlich. Die zurückhaltenden Farben bringen ihre Bilder in Harmonie, ihre Raben sitzen auf einem Baumstamm, ein Vogel sitzt am Halm mit Futter im Schnabel. Die Augen ihrer Tierportraits wie die eines Schafes oder einer Katze hat Uschi Dillmann sehr realistisch gestaltet. Der Betrachter fühlt sich von ihnen regelrecht beobachtet. Motive liefern der Alltag, aber auch besondere Gelegenheiten. Eine Katze entdeckte sie im Urlaub, für ein Pferdeportrait stand das Pferd einer Freundin Modell.

Pferde

Auch abstrakte Bilder sind vertreten, so die Birkenstämme 1 und 2 oder ein Vogel in bunten, harmonischen Farben.

Die Vernissage bot am Sonntag nicht nur optischen, sondern auch akustischen Genuss. Die „4 Klangfarben“, Martina und Peter Furchert, Marion Koc und Leo Stumpf, eröffneten mit dem Beatles-Klassiker „Can´t Buy Me Love“, hatten aber auch den Dschungelbuch-Kultsong „Ich wär so gern wie du“ oder auch „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen im Gepäck.

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