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Breitbandausbau im Außen- und Innenbereich schreitet voran

Glasfaser im Zeitrahmen

Steinfurt

Werden bereits seit fünf Monaten die Leerrohre für die Glasfaserleitungen im Außenbereich nördlich der Kreisstadt verlegt, sind die Tiefbauarbeiter seit Ende August auch im Borghorster Innenbereich tätig. Aktuell vergraben die Kolonnen die Leerrohre entlang der Hölderlinstraße.

Von Matthias Lehmkuhl

Die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz im nördlichen Außenbereich von Steinfurt – hier gegenüber von Beckers Jan an der Tecklenburger Straße – schreiten voran. Foto: Matthias Lehmkuhl

Im Frühjahr ist die Deutsche Glasfaser mit ihrem Breitbandausbau im Außenbereich in der Nähe der Hollicher Mühle gestartet. In den Bauerschaften Hollich und Ostendorf sind die Kolonnen zurzeit dabei, die Tiefbauarbeiten entlang der Tecklenburger Straße in Richtung Altenberge auszuführen, um später die Breitbandverbindung an das bereits vorhandene Glasfasernetz des Hügeldorfes anzuschließen. Anschließend geht es in nördlicher Richtung weiter, um die Breitbandverbindung mit dem ebenfalls schon vorhandenen Glasfasernetz in Ochtrup anzubinden.

Störung

„Diese beiden Verbindungen mit Altenberge und Ochtrup sind enorm wichtig, falls es mal zu einer schwerwiegenden und langanhaltenden Störung kommt und dann die Netzverbindungen umgeleitet werden können“, erklärt die städtische Wirtschaftsförderin Debbie Kattenbeck.

Denn es ist in der Vergangenheit das ein oder andere Mal vorgekommen, dass bei Bauarbeiten Kabel beschädigt oder sogar durchtrennt worden sind. Vor Jahrzehnten waren es meistens Telefonkabel, heutzutage sind es vermehrt Glasfaserleitungen.

Innenbereich

Seit Ende August sind die Tiefbauarbeiter auch im Innenbereich des Steinfurter Ortsteils Borghorst aktiv. Weil erfahrungsgemäß vor allem im innerstädtischen Bereich ab und an Probleme zwischen den bauausführende Firmen und den Bürgerinnen und Bürger auftreten können, hat die Verwaltung Daniel Bals vom Bauhof als Ansprechpartner für den Glasfaserausbau herangezogen. Bals ist auch dafür verantwortlich, die Tiefbauarbeiten zu beaufsichtigen, sofern sie die Belange der Kreisstadt betreffen.

Kolonne

„Die bauausführende Firma ist zunächst mit einer Kolonne an der Billungerstraße angefangen und arbeitet sich jetzt von der Gräfin-Bertha-Straße in Richtung Nordwalder Straße vor“, erläutert Daniel Bals. Das Leitungsnetz im Innenbereich von Borghorst umfasst etwas mehr als 100 Kilometer. „Rund drei Kilometer sind bereits geschafft“, unterstreicht Bals, dass der Breitbandausbau im Zeitrahmen ist.

Mittlerweile ist eine zusätzliche zweite Kolonne der Tiefbaufirma eingesetzt worden. Nach Fertigstellung des östlich gelegenen Innenbereichs soll es im Wohngebiet Grottenkamp danach weitergehen.

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