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Wahrzeichen von St. Nikomedes thront wieder über Borghorst

Höhenritt auf dem Turmkreuz

Borghorst

Jetzt konnte die Gemeinde das Fest Kreuzerhöhung doch noch unter dem renovierten Turmkreuz feiern. Am Mittwoch wurde es in die Höhe gehievt und auf dem Turm fest verankert. Und am Donnerstag folgt der goldene Abschluss.

Kein Fahrstuhl für jedermann: Denny Schling und Gary Bilton lassen sich samt Kreuz auf den 90 Meter hohen Turm von St. Nikomedes hieven. Foto: Axel Roll

Äußerlich ist Holger Menke die Ruhe selbst. „Aber hier unten ist das für mich der pure Stress“, gesteht der Spenglermeister. „Viel lieber wäre ich da oben, da kann man was tun.“ Unten, das ist der Kirchplatz von St. Nikomedes, oben die Turmspitze, wo die Kollegen Denny Schling und Gary Bilton in 90 Metern gerade den wohl höchsten Arbeitsplatz der Stadt haben. Vor einer Viertelstunde haben sich die beiden Industriekletterer samt restauriertem Eisenkreuz von dem Spezialkran auf den Kirchturm hieven lassen. Ihre Aufgabe: Den schwarzlackierten krönenden Abschluss in die 52 Millimeter durchmessende Hülse zu bugsieren, die das 210 Kilogramm schwere Ungetüm sicher aufnehmen soll – nach Möglichkeit für alle Ewigkeit. „Da sind nur vier Millimeter Spiel“, weiß Menke, was seinen beiden Mitarbeitern gerade, an Seilen gesichert, abverlangt wird.

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