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„Ständig dran bleiben“

In die Kläranlagen muss jedes Jahr investiert werden

Steinfurt

Die Kläranlagen sind der Stadt lieb und vor allen Dingen teuer. Bausubstanz und Technik sind zum Teil 50 Jahre und älter. Da vergeht nicht ein Jahr, in dem nicht investiert werden muss. In diesem Jahr ist es besonders heftig.

Axel Roll

Das Klärschlammzwischenlager wird noch in diesem Jahr überdacht. Das ist nur eine von zahlreichen Investitionen, die bei den drei städtischen Kläranlagen in Borghorst und Burgsteinfurt immer wieder anfallen. Foto: Axel Roll

Für die Technik in einer Kläranlage ist es ganz entscheidend: „Wir können nicht warten, bis etwas kaputt geht.“ Darum haben Michael Baumscheiper und seine Kollegen ständig ein waches Auge auf die mitunter komplizierten Steuerungsanlagen, Becken, Pumpen und Maschinen, die im Zusammenspiel dafür sorgen, dass aus Ab- sauberes Bachwasser wird. Dass die Mannschaft in den drei Steinfurter Kläranlagen beim Reparieren und Optimieren eigentlich „ständig dran bleibt“, wie es Klärmeister Baumscheiper beschreibt, hat einen simplen Grund: Die Bauten sind aus den 60er und 70er Jahren. „Und da müssen wir halt häufiger mal investieren.“ Hinzu kommen immer neue Anforderungen an die Abwasserreinigung, die vor Ort umgesetzt werden müssen.

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