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Stadt spendiert Steinfurter Grundschulen Materialien für fachübergreifenden Unterricht

Klimakisten wecken den Forschergeist

Steinfurt

Um schon im Grundschulalter Mädchen und Jungen für den Umweltschutz zu sensibilisieren, erhielten die Grundschulen von der Stadt entsprechende Unterrichtsmaterialien.

Von und

Die Bismarckschule war am Freitag die letzte Grundschule in Steinfurt, die mit der Klimakiste von der Stadt Steinfurt beschenkt wurde. Das Material soll dazu beitragen, dass Klima- und Umweltbildung fest im Unterrichtsalltag verankert werden. Foto: Drunkenmölle

Pickpackevoll mit jeder Menge Material für spannende Experimente, mit neuen Spielen, grundlegenden Informationen und herausfordernden Aufgaben sind die Kinderforscherkisten gepackt, die Klimaschutzmanager Simon Möser und Umweltbeauftragte Leonie Remer den Grundschulen in Borghorst und Burgsteinfurt jetzt überbracht haben. „Für die Kreisstadt ist diese Aktion ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg, Klima- und Umweltbildung fest in den Unterricht mit einzubeziehen. Es ist grundlegend, dass auch die kleinsten Bürger der Stadt verstehen, wie sich ihre Umwelt verändert und was sie tun können, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen“, erläutern die Rathausmitarbeiter, was sie sich von der Arbeit mit diesen Klimakisten im Unterricht versprechen.

Energie erleben

Die Idee für diese Kiste stammt aus Hamburg und ist durch das Klimaschutzteam des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, gemeinsam mit der S.O.F. (Save Our Future-Umweltstiftung) entwickelt worden. „Energie erleben – Klima schützen“ ist das Konzept überschrieben. Handlungsorientierte Umwelt- und Klimakompetenz soll Mädchen und Jungen bereits im Grundschulalter auf vielfältige Weise und vor allem fachübergreifend vermittelt werden. Zwar werde bereits in verschiedenen Fächern auf die Problematiken eingegangen, oft fehlten aber die Zusammenhänge zwischen den vielen Themengebieten, was weitere unterstützende Bildungsmaßnahmen notwendig macht, erklären die Organisatoren ihre Anliegen. Das Angebot ermögliche individualisiertes und kompetenzorientiertes Lernen. Und das sei auch ganz im Sinne der neuen Rahmenpläne.

Umdenken

„Kinder tragen diese Informationen mit nach Hause und dort werden auch die Eltern mit eingebunden. Aus diesen Gründen ist die Kampagne ein bedeutender Bestandteil für das Umdenken in der Kreisstadt Steinfurt“, fügen Möser und Remer an und fordern die Schulen auf, auch in diesem Punkten in Kontakt mit der Stadt zu bleiben. „Für Anregungen sind wir dankbar“, lud Möser die Lehrkräfte beim Termin in der Burgsteinfurter Bismarckschule ein, sich weiterhin miteinander auszutauschen.

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