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Wartung der Straßenbeleuchtung wird neu ausgeschrieben

Kosten verdoppeln sich

Steinfurt

Straßenbeleuchtung gibt es nicht zum Nulltarif. Die Stadt wird demnächst doppelt so tief wie bislang in die Tasche fassen müssen.

-ar-

Die 300 Leuchten in den beiden Altstädten Foto: Axel Roll

Dass den Steinfurtern am Abend entlang der Straßen und Plätze ein Licht aufgeht, lässt sich die Stadt einiges kosten. Die Leuchten müssen gewartet, repariert und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Bislang reichten dafür jährlich rund 100.000 Euro. Bald wird es doppelt so viel sein, wie ein Fachbüro ermittelt hat. Es bereitet die europaweite Ausschreibung für den Wartungsvertrag und die Umrüstung auf LED-Technik vor.

In Steinfurt hat die Projektgruppe „Straßenbeleuchtung“ rund 3000 Leuchten gezählt. Bei denen müssen nicht nur defekte Glühbirnen ausgetauscht werden. So ein Wartungsvertrag sieht einen regelmäßigen Leuchtmittelwechsel alle drei Jahre vor. Außerdem werden die Masten auf Standsicherheit getestet und die Isolierung überprüft.

Bislang wurden im Stadtgebiet 400 veraltete sogenannte Mastaufsatzleuchten gegen LED-Köpfe ausgetauscht. Lampen, die 30 Jahre und älter sind, sollen grundsätzlich ersetzt werden. Laut Ausschreibung sollen in drei Jahren rund 200 Laternen umgerüstet werden.

Parallel ist vorgesehen, die gusseisernen Leuchten in den Innenstädten zu erneuern. Das sind rund 300. Dieser Komplett-Tausch kostet inklusive LED-Umrüstung 260.000 Euro.

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