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Forschergarten „Boden ist Leben“ im NABU-Lehmdorf eröffnet

Mit Fühlkasten, Wasserfilter und Regenwurmwerkstatt

Borghorst

Zweimal musste der Termin wegen Corona verschoben werden. Am Freitagvormittag hat es dann endlich geklappt, den neuen Forschergarten „Boden ist Leben“ im NABU-Lehmdorf in Borghorst-Ostendorf offiziell zu eröffnen.

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Ruth Schroer erläuterte am großen Tisch, was es in dem neuen Forschergarten „Boden ist Leben“ im NABULehmdorf alles zu entdecken gibt. Zu den Gästen zählten unter anderem stellvertretende Bürgermeisterin Karin König, Leonie Remer (Stadt Steinfurt) und Christopher Bocker (Kreis Steinfurt). Foto: Drunkenmölle

Zweimal musste der Termin wegen Corona verschoben werden. Am Freitagvormittag hat es dann endlich geklappt, den neuen Forschergarten „Boden ist Leben“ im NABU-Lehmdorf offiziell zu eröffnen. Fünf Jahre Planung und Bau sind ins Land gegangen, in denen Schüler des Gymnasiums Borghorst im Rahmen des Landesprogramms „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ dieses Projekt auf dem Gelände der Familie Waltermann in Ostendorf verfolgt und zum Abschluss gebracht haben. So sind insgesamt zwölf Module, darunter ein Barfußpfad, ein Bodenfilter, ein Puzzle, ein Wasserfilter und ein Forschertisch mit Regenwurmwerkstatt und Materialien, die im Erdreich lebenden Krabbler und Kriecher zu bestimmen, entstanden. Ziel ist es, das machten NABU-Kreisvorsitzende Kerstin Panhoff und Waldpädagogin Ruth Schroer deutlich, Kita- und Schulkindern zu vermitteln, welche Bedeutung der Bodens in seiner Gesamtheit hat. Als außerschulischer Lernstandort und Teil des BNW-Regionalzentrums sei die Anlage eine Bereicherung für den ganzen Kreis Steinfurt.

GymBo-Schulleiter Dr. André Wenning bezeichnete die Zusammenarbeit von NABU und Schule als Glücksfall und einen Gewinn für die Kinder und Jugendlichen, sich hautnah mit der Biologie und Ökologie vor der eigenen Haustür auseinandersetzen zu können. Der Dank aller Eröffnungsredner galt natürlich ganz besonders den Schülern für ihr Engagement, den Helfern für ihre handwerkliche Unterstützung und besonders Katharina Franke für die kontinuierliche Begleitung.

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