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Anette Davids eröffnet im Oktober an der Münsterstraße einen Co-Working-Space speziell für Frauen

Neues Leben in altem Ladenlokal

Steinfurt

„Mü 43“ heißt der Co-Working-Space, den Anette Davids in der Borghorster Innenstadt an den Start bringt. „Das ist eine Abkürzung für Münsterstraße 43“, klärt die selbstständige Softwareentwicklerin für Warenwirtschaftssysteme auf, die sich mit der Neugründung ein zweites berufliches Standbein schaffen will.

Von Ralph Schippers

Freuen sich über die bevorstehende Eröffnung des Co-Working-Spaces an der Münsterstraße (v.l.): Viola Keller (Wirtschaftsförderung Stadt Steinfurt), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer sowie Inhaberin Anette Davids. Foto: Ralph Schippers

„Mü 43“ heißt der Co-Working-Space, den Anette Davids in der Borghorster Innenstadt an den Start bringt. „Das ist eine Abkürzung für Münsterstraße 43“, klärt die selbstständige Softwareentwicklerin für Warenwirtschaftssysteme auf, die sich mit der Neugründung ein zweites berufliches Standbein schaffen will. Nun ja, das „Baby“ muss schon einen besonderen Namen haben, schließlich ist es eine besondere, in Mittelstädten wie Steinfurt noch nicht sehr verbreitete Dienstleistung, die sie ab Oktober dort anbietet, wo früher das Reisebüro Meimberg seine Borghorster Filiale hatte.

Co-Working-Space, das ist neudeutsch ein Raum, in dem man zusammen mit anderen flexibel seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann – sozusagen als Alternative zum Home-Office oder eben Arbeitsplatz in der Firma. Genau diese Offerte macht Anette Davids – und das einer bestimmten Zielgruppe: Frauen. „Wer zum Beispiel jeden Tag nach Münster pendeln muss und vielleicht auch noch Kinder zu versorgen hat, für den bedeutet das Arbeiten im Co-Working-Space auch eine echte Zeitersparnis“, stellt die Betreiberin einen großen Vorteil ihres Angebots heraus.

Für die anvisierte Zielgruppe will Anette Davids optimale Bedingungen im „Mü 43“ schaffen. Dazu gehört ein angenehmes Ambiente mit Küche und „gemütlicher Ecke“ genauso wie ein ergonomischer Arbeitsplatz mit schnellem Internetanschluss. Und wenn mal eine Pause angesagt ist, sind die Cafés in der Innenstadt nicht weit, ergänzt sie.

Spätestens Ende Oktober soll die Renovierung abgeschlossen und der Co-Working-Space in die Praxisphase gehen. Darüber freuen sich auch Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und Viola Keller von der städtischen Wirtschaftsförderung. Beide betonten anlässlich der Schlüsselübergabe am Dienstag, dass die Geschäftsneugründung Bestandteil der Anmietungsförderung im Rahmen des „Sofortprogramms Innenstadt“ ist, mit dem das Land NRW den Wandel in den Zentren aktiv begleiten und Leerstände beseitigen will.

Bestandteil des „Mü 43“-Portfolios ist neben der Möglichkeit für Vereine und Verbände, den zur Verfügung stehenden Besprechungsraum anzumieten, auch ein Programmierkursangebot für Frauen. „Ich möchte die IT weiblicher machen, da gibt es noch viel zu tun“, weiß die Software-Expertin aus eigener Erfahrung.

Weitere Informationen zum Coworking-Space „Mü 43“ gibt es in Kürze im Web unter

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