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Domus Caritas setzt verstärkt auf Elektromobilität

Neun Autos für die Pflegeflotte

Steinfurt

Die Domus Caritas setzt bei ihren ambulanten Diensten künftig verstärkt auf Elektromobilität. Aktuell hat das Autohaus Twent aus Münster neun nagelneue Renault Twingos an die gemeinnützige Gesellschaft in Steinfurt ausgeliefert. Das entspricht einem Investitionsvolumen in Höhe von 195 000 Euro. Weitere Investitionen von etwa 100 000 Euro in die Elektromobilität des Fuhrparks sind bis Ende des Jahres geplant, kündigt die Domus Caritas an.

Beschäftigen sich mit „E-Mobilität und Nachhaltigkeit“ bei der Domus Caritas (v.l.): Geschäftsführer Burkhard Baumann, die Gesamtleiterin der ambulanten Dienste, Christiane Nitz, der Kaufmännische Leiter, Dr. Oliver Elling sowie Inka Kockmann von der Stabsstelle Organisation, Administration, Management. Thomas Pferdekemper (2.v.r.) vom Autohaus Twent hat insgesamt neun Elektroautos geliefert. Foto: Caritas

Die Domus Caritas setzt bei ihren ambulanten Diensten künftig verstärkt auf Elektromobilität. Aktuell hat das Autohaus Twent aus Münster neun nagelneue Renault Twingos an die gemeinnützige Gesellschaft in Steinfurt ausgeliefert. Das entspricht einem Investitionsvolumen in Höhe von 195 000 Euro. Weitere Investitionen von etwa 100 000 Euro in die Elektromobilität des Fuhrparks sind bis Ende des Jahres geplant, kündigt die Domus Caritas an. Gefördert wird die Anschaffung der Elektrofahrzeuge durch das Flottenaustauschprogramm des Bundes „Sozial & Mobil“, das rund die Hälfte der Investitionskosten beiträgt.

„Elektroautos sind die perfekten Transportmittel für unsere Mitarbeitenden in der ambulanten Pflege. Kurze, berechenbare Wegstrecken und ein permanentes ‚Stop-and-go’ sind ideal für einen Elektroantrieb“, freut sich Geschäftsführer Burkhard Baumann. „Zudem ist ja die Anschaffung mit den vielen bekannten Vorteilen für die Allgemeinheit verbunden, etwa der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, keine Abgase und weniger Lautstärke der Fahrzeuge – also Ziele zur ‚Bewahrung der Schöpfung’, die wir als Wohlfahrtsverband selbstverständlich unterstützen und befördern wollen“, so Baumann.

„Wirtschaftliche Vorteile wie die geringeren Betriebskosten von Elektroautos durch weniger Verschleiß und dem günstigen Aufladen mit Strom machen das Austauschprogramm zu einem ‚Win-Win’-Geschäft für alle Beteiligten“, ergänzt der kaufmännische Leiter der Caritas, Dr. Oliver Elling. „Mit der Anschaffung weiterer fünf Elektroautos bis Ende des Jahres wollen wir unseren Fuhrpark weiter ausbauen“, betont Elling. Derzeit sind bei den beiden Sozialstationen in Borghorst/Ochtrup und in Horstmar 41 Fahrzeuge im Einsatz. Mit künftig 14 Elektrofahrzeugen steigt ihr Anteil auf über ein Drittel der Gesamtfahrzeugflotte.

Im vergangenen Jahr seien bereits erste Erfahrungen mit der Elektromobilität in der ambulanten Pflege gesammelt worden. „Im Durchschnitt musste das Elektroauto alle drei Tage aufgeladen werden, um die jeweiligen Pflegetouren zu bewältigen“, berichtet die Gesamtleiterin der ambulanten Dienste, Christiane Nitz. „Dabei waren unsere Mitarbeitenden sehr zufrieden mit der Handhabung im alltäglichen Einsatz.“ Geladen werden die E-Autos künftig an eigenen „Wallboxen“, die an verschiedenen Stellen im Domus-Verbund – also sowohl an den beiden Sozialstationen als auch an den fünf Standorten der stationären Einrichtungen – angebracht werden.

Zudem beschäftigt sich die Domus Caritas mit weiteren Möglichkeiten, um klimaneutral zu arbeiten. „Im Gespräch sind derzeit Photovoltaik-Anlagen auf eigenen Gebäuden sowie der Austausch von herkömmlichen Heizungssystemen durch Blockheizkraftwerke“, berichtet Inka Kockmann.

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