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Neue Pläne für das Baugebiet Eichenallee vorgestellt

Politik benötigt Bedenkzeit

Borghorst

Für das Baugebiet Eichenallee gibt es neue Pläne. Die Politik benötigt jetzt erst einmal Beratungszeit, ehe es im Bebauungsplanverfahren weitergeht.

Von Axel Rollund

In dieser Variante sollen die Autos in einer Tiefgarage verschwinden. Zur Orientierung: Oben führt die Altenberger Straße an dem Wohngebiet vorbei. Unten ist der Foto: Axel Roll

Architekt Frank Lecke und Investor Rainer Feldmann betonten es mehrmals: Das Grundkonzept für die Bebauung der Wiesen und Äcker zwischen Eichenallee und Piggenweg entlang der Altenberger Straße bleibt unangetastet. Da der neue Architekt für das Großprojekt aber für die Hälfte der Fläche neue Pläne an die Leinwand zauberte, baten die Mitgliede des Planungsausschusses um Bedenk- und vor allen Dingen Beratungszeit. In der nächsten Sitzung im September wollen die Fraktionen ihre Meinung zu den Vorschlägen äußern und im Falle ihrer Zustimmung die nächsten Schritte für den Bebauungsplan gehen.

„Wir streben einen grünen, ökologischen Charakter für das Wohngebiet an“, erläuterte Architekt Frank Lecke die Vorgaben für die neuen Planungen. Weiterhin soll auf den 38 000 Quadratmetern ein „schöne Mischung“ zwischen Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Der Bereich, der für die Einzelhäuschen vorgesehen ist, das ist von der Altenberger Straße aus gesehen der hintere, bleibt von den vorgestellten Neuplanungen völlig unangetastet.

Vorne, entlang der Landstraße, kann sich Lecke Mehrfamilienhäuser in zwei Variationen vorstellen: jeweils zweigeschossig, einmal mit und einmal ohne zusätzliches Staffelgeschoss. Zum Konzept der drei Etagen zählt der Bau einer Tiefgarage. „Damit würden wir das Blech aus dem Wohngebiet verbannen“, so Frank Lecke vor dem Ausschuss. In dem Gebiet kann sich Investor Rainer Feldmann außerdem sehr gut eine soziale Einrichtung wie einen Kindergarten oder eine Pflegeeinrichtung vorstellen.

Auf Nachfrage von Grünen-Mitglied Arnold Schumacher sagte der Architekt, dass auch öffentlich geförderter und damit preiswerter Wohnraum, zum Beispiel über der Kindertagesstätte, angedacht sei. Ausschuss- und CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Kerkhoff betonte, dass in Sachen Lärmschutz gesichert sein müsse, dass die benachbarten Schützen auf ihrem Platz am Piggenweg wie bisher ihre Feste feiern können. Kerkhoff wörtlich: „Die Schützen waren ja schließlich eher da.“

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