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Starker Sound, starke Performance

Oldie-Night erwacht nach Corona-Zwangspause zu neuem Leben

Burgsteinfurt

Zum Auftakt die Band Glam Jam, dann folgte am Samstagabend die X.O.-Band mit Frontfrau Linda (Foto), Bandleader Jørn, Hendrik und Tjark. Sie begeisterten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Oldie-Night in der Burgsteinfurter Altstadt.

Von Rainer Nix

Eine super Stimmung nach zwei Jahren Oldie-Night-Abstinenz herrschte beim Publikum.Glam Jam machte am Samstagabend den Auftakt.Waren sofort wieder die Lieblinge des Publikums: Glam Jam, mal im Glitzerkostüm, mal mit ZZ Top-Rauschbärten.Top Act des Abends war die X.O. Band mit Frontfrau Linda, ausgefeilter Performance und breitem Repertoire. Foto: ix

Es bot sich ein vertrautes Bild am Samstag. Der historische Markt, Steinfurts gute Stube, war prall gefüllt mit Publikum und durch die Gassen wehte der musikalische Geist der 60er und 70er Jahre. Corona schien es nie gegeben zu haben. Nach der pandemiebedingten Oldie-Night-Zwangspause herrschte extreme Feierstimmung bei den ausgehungerten Fans.

Klassiker

„Endlich wieder und Daumen hoch“, „Ein Sommer ohne Burgsteinfurter Oldie-Night geht gar nicht, überhaupt nicht“, „Ein Klassiker der Open-Air-Kultur in der Region“. So und ähnlich lauteten die Kommentare im Zentrum des Marktplatzes.

Nach dem Auftakt am Freitagabend mit der Kultband „Coldplay“, ein absolutes Novum, gehörte der Samstag zunächst den Oldie-Experten von Glam Jam, Niels Wedemeyer, Michael Rietmann, Toni Beckmann und Wollo Seidel.

Tanzbein

Ab 23 Uhr stand am Samstag die X.O.-Band mit Frontfrau Linda, Bandleader Jørn, Hendrik und Tjark im Mittelpunkt. Sie überzeugten mit breitgefächertem Repertoire aus dem Top-40-Universum, auch Lieder mit deutschen Texten waren darunter. Die Musiker schlugen allerdings mit einem absoluten Oldie-Klassiker auf, der gleich voll ins Tanzbein fuhr: „Blue Suede Shoes“, durch Elvis unsterblich gemacht, von Carl-Perkins komponiert. Die X.O.-Band punktete vom Start weg mit ausgefeilter Performance. Ein gewisses „Charisma“ ist der Formation nicht abzusprechen, das war sofort klar.

ZZ Top

Glam Jam, die „alten Hasen“ mit ihrem unerschöpflichen Fundus an Klassikern, heizten das Publikum über drei Stunden lang mit Nummern wie „Don`t play you´re Rock ´n´ Roll to me“ von Smokey, „All right now“ von Free, David Bowies Superhit „Heroes“ oder auch dem unsterblichen „Sweet Home Alabama“ von der Südstaatenband Lynyrd Skynyrd an. Wollo, mal im silbernen Glitzerkostüm, mal wie auch seine Bandkollegen mit ZZ Top Rauschebart, produzierte seine fulminanten E-Gitarren-Soli. „Oldie-Night Forever“, was bleibt noch weiter zu sagen?

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