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Korso der Landjugend soll einen Funken der Hoffnung versprühen

Teckerfahrer lassen Burgsteinfurt leuchten

Burgsteinfurt

In einem kaum enden wollenden Trecker-Korso hat sich die Landjugend Burgsteinfurt gestern Abend der landesweiten Aktion „Ein Funken Hoffnung“ angeschlossen. Über 70 mit Lichterketten geschmückte Schlepper hatten sich am Stadtrand formiert, um anschließend, von der Polizei begleitet, auf einem Rundkurs durchs Gewerbegebiet Sonnenschein, Wohngebiete und die Innenstadt zu fahren.

Von Dirk Drunkenmölleund

Einige hundert Menschen waren zur Kreuzung Steinstraße/Europaring/Ochtruper Straße gekommen, um die mit Lichterketten geschmückten Trecker zu sehen. Rund 70 Schlepper hatten sich gestern Abend an dem Koros beteiligt. Foto: Drunkenmölle

In einem kaum enden wollenden Trecker-Korso hat sich die Landjugend Burgsteinfurt gestern Abend der landesweiten Aktion „Ein Funken Hoffnung“ angeschlossen. Über 70 mit Lichterketten geschmückte Schlepper hatten sich am Stadtrand formiert, um anschließend, von der Polizei begleitet, auf einem Rundkurs durchs Gewerbegebiet Sonnenschein, Wohngebiete und die Innenstadt zu fahren. Das Ziel war der Markt, wo die Aktion auch ihren Abschluss fand.

Das Motto war gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben: „Steinfurt für Frieden und Hoffnung 2.0 – mehr Wertschätzung für die Arbeit der Landwirte“. Das wurde insbesondere auf zahlreichen Plakaten ausgedrückt.

Nicht nur der Landwirte-Nachwuchs aus Burgsteinfurt, sondern auch Freunde des Vereins aus Wettringen, Metelen, Neuenkirchen und Rheine hatten sich in den Zug eingereiht. „Wir freuen uns, dass so viele junge Erwachsene aus dem letzten Jahr wieder dabei sind und wir noch mehr motivieren konnten, sich an dem Protest zu beteiligen“, freute sich Maxie Fischer, Organisatorin und Mitglied im Vorstand der Landjugend Burgsteinfurt, über die große Zahl der Teilnehmer. Weil die Corona-Pandemie schon so lange den Alltag und den Lebensrhythmus der Menschen bestimmt, sollte ein Funken Hoffnung versprüht und Steinfurt erleuchtet werden. „Wir denken an die Menschen, denen es in dieser Zeit nicht gut geht“, erklärte Landjugend-Vorsitzender Thorben Lindhof. Zugleich wurde auch an die Opfer der Pandemie sowie deren Angehörige und Freunde gedacht, die um die Verstorbenen trauern. Lindhof ergänzte: „Ganz besonders möchten wir auch den Kindern, die sehr unter der aktuellen Situation leiden, eine Freude zu Weihnachten machen.“

Die Landjugend hat mit der Aktion auch den Appell verbunden, dass die Arbeit der Landwirte in der Bevölkerung mehr Anerkennung erfährt. Auch während der Pandemie laufe die Lebensmittelerzeugung weiter. Pausen einzulegen, sei für die Bauern an den Festtagen aufgrund der Betriebsabläufe kaum möglich. Die Aktion trage deshalb auch dazu bei, dass die Familien die mehr als ernste Situation auf den Höfen für einen kurzen Augenblick vergessen können., Nils Schnieder, Landwirt und Vorstandsmitglied der Landjugend Burgsteinfurt, freute sich, dass der Aufruf, an dem Korso teilzunehmen, so viel positive Resonanz ausgelöst hatte. Zudem waren die Straßen in der Innenstadt von sehr vielen großen und kleinen Zuschauern gesäumt. Dankbar wurde Applaus gespendet.

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