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Don-Bosco-Heim bleibt noch bis Ende 2024

Teilabbruch am Marienweg

Borghorst

Die Tage des Theresia-Kindergartens sind gezählt. Er muss Platz machen für die neue Caritas-Verwaltung. Nach dem Entrümpeln der Räume kommen die Bagger.

Von und

Das Baugrundstück mit der heutigen Ansicht vom Marienweg – links der ehemalige Theresia-Kindergarten, der nun abgerissen wird. Foto: Caritas

In Vorbereitung für den Neubau der Geschäftsstelle des Caritasverbandes Steinfurt wird in den nächsten Tagen mit dem Abbruch des ehemaligen Theresia-Kindergartens am Marienweg in Borghorst begonnen.

Nach Angaben des Caritasverbandes beginnen die Rückbauarbeiten zunächst mit einer rund 14 Tage andauernden inneren Entrümpelung und Entkernung des Bestandes. Nachfolgend werden noch zwei bis drei Wochen benötigt, um das Gebäude mit schwerem Gerät abzureißen.

Fuß- und Radweg soll gesperrt werden

„Großen Wert legen wir natürlich auf die Sicherung der Baustelle“, so Caritas-Architekt Jürgen Eierhoff mit Blick auf die zwei benachbarten Kindergärten und die Zuwegung zur Heinrich-Neuy-Grundschule. „Um hier niemanden zu gefährden, soll der Fuß- und Radweg zwischen dem Marienweg und der Kaiser-Karl-Straße für den Zeitraum der Abbrucharbeiten gesperrt werden.“

Weiterhin teilt der Caritasverband mit, dass der Bauantrag für das Neubauprojekt derzeit noch durch die Stadt Steinfurt geprüft werde und man in den nächsten Wochen mit der Baugenehmigung rechne.

Nach Ausschreibung eines Großteils der Leistungen ist geplant, Anfang des Jahres 2023 mit der Errichtung des ersten Bauabschnittes der Geschäftsstelle zu beginnen. In diesem ersten Abschnitt werden die Büros und Besprechungsräume für die zurzeit rund 75-köpfige Belegschaft der Zentralverwaltung entstehen. Hierfür sind rund anderthalb Jahre Bauzeit vorgesehen.

Caritas seit über 40 Jahren am Kirchplatz

Wenn dann Ende 2024 auch das Don-Bosco-Pfarrheim, das in Abstimmung mit der Pfarrei St. Nikomedes bis dahin größtenteils weiter erhalten bleibt, nicht mehr benötigt wird, ist auf dem dann freien östlichen Grundstücksteil im zweiten Bauabschnitt der Bau eines Konferenz- und Veranstaltungsbereiches geplant.

Der Neubau auf dem 8000 Quadratmeter großen Areal soll in H-Form entstehen. Foto:

Der Neubau auf dem 8000 Quadratmeter großen Areal im Schatten der Marienkirche ist notwendig geworden, weil die Zentrale am Kirchplatz in Borghorst mittlerweile aus allen Nähten platzt. Ursprünglich war mal an eine Erweiterung des alten Sparkassengebäudes gedacht. Das Grundstück im Herzen von Borghorst setzt aber zu enge Grenzen. Es hat nur eine Größe von 900 Quadratmetern. Der Caritasverband ist mittlerweile seit über 40 Jahren am Kirchplatz auf einer Nutzfläche von 800 Quadratmetern beheimatet.

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass die Caritas die Neubaupläne öffentlich gemacht hat. Nach dem Kauf des Grundstücks hatte der Verband verschiedene Architekten beauftragt, sich Gedanken um die Neubaupläne zu machen. Das beste Konzept lieferte aus Sicht des Bauherren das münsterische Büro Maas und Partner.

H-förmiges Gebäude

Es sieht ein H-förmiges Gebäude vor. Im ersten Bauabschnitt wird, wie gesagt, Platz für die Büros der Verwaltung geschaffen. Im zweiten Abschnitt sollen Besprechungsräume entstehen. Wie Caritas-Architekt Jürgen Eierhoff bei der Präsentation der Pläne im Frühjahr des vergangenen Jahres erläutert hatte, sollen diese Flächen für Veranstaltungen in der Gemeinde zur Verfügung stehen. Mittelfristig soll der Neubau den Pfarrsaal im Don-Bosco-Heim ersetzen. Das bedeutet, dass das Pfarrheim noch vier Jahre den Bürgern zur Verfügung steht.

Im hinteren Teil des Caritas-Areals sollen Parkplätze für die Mitarbeiter der Verwaltung geschaffen werden. Der dortige Bolzplatz soll die nächsten Jahre aber noch nicht angefasst werden, plant der Verband.

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