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IT.NRW veröffentlicht aktuelle Zahlen für Ochtrup

Unfallzahlen entwickeln sich gegen den Landestrend

Steinfurt

Die Hauptverkehrsachsen Bentheimer Straße, Gronauer Straße und Laurenzstraße sowie die B 54 und die A 31 gelten in Ochtrup als Unfall-Hotspots. Das geht zumindest aus der aktuellen Ausgabe des Unfallatlas hervor. Landesweit befindet sich die Töpferstadt in der Spitzengruppe, was die Unfallhäufigkeit pro 1000 Einwohner angeht.

Von Alex Piccin und Ralph Schippers

Die Bentheimer Straße galt 2020 als Unfallhotspot. Allein zehn Mal hat es hier gekracht, wie hier im Foto am Abend des 27. April in Höhe des Zeisigweges. Foto: Jens Keblat

Das Risiko, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, ist in Ochtrup im Vergleich zu anderen Kommunen im Kreis Steinfurt und NRW relativ hoch. Wie aus dem jetzt vom statistischen Landesamt IT.NRW herausgegebenen Unfallatlas hervorgeht, nahm die Töpferstadt 2020 unter den 396 Städten und Gemeinden Platz 14 ein. Zwar ist die Anzahl der Unfälle im Vergleich zu 2019 mit 104 gleich geblieben, doch in vielen anderen Kommunen im Land hat es weniger häufig gekracht, sodass Ochtrup in dieser Rangliste hochgespült wurde. Laut Unfallatlas-Auswertung, die auf Daten der polizeilichen Straßenverkehrsstatistik beruht, kam es in der Töpferstadt pro 1000 Einwohner 2019 und 2020 durchschnittlich 5,3 Mal zu Unfällen.

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