1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Steinfurt
  6. >
  7. Wetterhahn wartet auf Goldfedern

  8. >

Restaurierung des Turmkreuzes von St. Nikomedes

Wetterhahn wartet auf Goldfedern

Borghorst/Bad Salzuflen

Die Borghorster werden noch etwas Geduld haben müssen. Frühestens im Frühjahr wird das Turmkreuz von St. Nikomedes zurück auf den 90 Meter hohen Turm kommen. Spenglermeister Holger Menke hat seine Arbeit so gut wie getan. Was fehlt? Dauerhaft gutes Wetter.

Von Axel Roll

Holger Menke hat ganze Arbeit geleistet: Wetterhahn, Zierkugel und Turmkreuz sind so gut wie fertig und warten auf ihren Transport zurück nach Borghorst. Foto: Axel Roll

Wann gibt es das schon – Auge in Auge mit einem Wetterhahn. An seinem Arbeitsplatz, auf der Spitze des Kirchturmkreuzes von St. Nikomedes, muss das blecherne Federvieh nahezu zeitlebens auf Gesellschaft verzichten. Hier unten aber, in der picobello gefegten Werkstatt von Spenglermeister Holger Menke im Gewerbegebiet von Bad Salzuflen, schaut der aus vollem Hals krähende Windanzeiger den Handwerkern schon seit Monaten bei der Arbeit zu. Er selbst hat Holger Menke bislang relativ wenig Arbeit gemacht. Nach einer Sandstrahl-Dusche bekam der Hahn einen hellbeigen Anstrich verpasst. Übrigens genau den gleichen wie die Kupferblechkugel nebenan. Seitdem ist der schwindelfreie Windrichtungsmelder arbeitslos – in der Spenglerwerkstatt weht allenfalls mal ein laues Lüftchen, für das sich ein sturmerprobter Wetterhahn wie der von St. Nikomedes nicht eine Schwanzfeder krumm macht.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!