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„#lassunsreden“ mit Wulf Schmiese am 1. September in St. Nikomedes

Wie Zusammenhalt in Krisenzeiten funktionieren kann

Steinfurt

Dr. Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des ZDF-heute journals spricht am 1. September in die St.-Johannes-Nepomuk-Kirche nach Burgsteinfurt. Damit wird die Reihe „#lass uns reden“ fortgesetzt.

Wulf Schmiese ist in Steinfurt aufgewachsen. Der Leiter des ZDF-heute journals wird am 1. September die Kampagne „#lassunsreden“ in der St.-Johannes-Nepomuk-Kirche in Burgsteinfurt fortsetzen. Foto: Torsten Silz

Mehrfach musste der Termin verschoben werden. Im vierten Anlauf soll es jetzt am 1. September (Donnerstag) mit der Fortsetzung der Kampagne „#lass uns reden“ der katholischen Kirche klappen. Dann kommt Dr. Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des ZDF-heute journals in die St.-Johannes-Nepomuk-Kirche nach Burgsteinfurt. Mit Kreisdechant Dr. Jochen Reidegeld, Leitender Pfarrer von St. Nikomedes Steinfurt, wird er dort Antworten unter anderem auf Fragen diskutieren, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer Zeit funktionieren, in der sich durch Pandemie und Krieg vieles verändert hat, welchen Beitrag die katholische Kirche zum Zusammenhalt leisten kann und wie Medien die Gesellschaft beeinflussen.

Bundeskanzlerin

Schmiese ist in Burgsteinfurt aufgewachsen und hat sein Abitur im Gymnasium in Borghorst gemacht. Bereits während seiner Schulzeit hat er für das „Steinfurter Kreisblatt“ gearbeitet. Nach dem Zivildienst hat er zunächst an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert, dann an der Freien Universität Berlin Geschichte, Politikwissenschaft und Nordamerikanistik.

Seit vielen Jahren schreibt Schmiese über die wichtigsten innenpolitischen Themen Deutschlands und analysiert sie. Seine Schwerpunkte sind die Politik des Kanzleramtes und des Außenministeriums. Auf vielen Reisen hat er den Bundespräsidenten und die Bundeskanzlerin begleitet.

Reidegeld

Trotz seines beruflichen Engagements pflegt Wulf Schmiese weiter Kontakte in die Stadt seiner Jugend. Bei seinem Besuch wird er deshalb auch sicher auf einige bekannte Gesichter treffen.

Der Dialog beginne mit dem Zuhören, bringt es Reidegeld auf den Punkt und wünscht sich dieses Zuhören auch in der katholischen Kirche. In den Aktionen und Aktivitäten im Rahmen der Jahreskampagne „#lassunsreden“ sieht er die Chance, stärker in den Dialog einzutreten und als Kirche vor Ort wirksamer und präsenter zu sein. „Es reicht nicht mehr aus, pfarreiinterne Veranstaltungen anzubieten und darauf zu warten, dass die Menschen kommen. Die Zukunft liegt für mich darin, dass wir uns als Christinnen und Christen mit unseren Überzeugungen in den gesamtgesellschaftlichen Dialog einbringen – und zwar nicht nur als Redende, sondern als Hörende. Und auch, wenn die Anpassungen von Organisationsprozessen notwendig ist, darf nicht aus dem Blick geraten, wozu wir berufen sind: Als Menschen, die nicht aufgeben von einer besseren und menschlicheren Gesellschaft zu träumen, auf die Marktplätze zu gehen und dies zum Thema zu machen.“

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