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Erstes Mitarbeiterinnen-Treffen von „Kleiderkammer und Babykorb“ nach Corona-Pause

Zahl der bedürftigen Menschen wächst weiter an

Borghorst

Die Initiative „Kleiderkammer und Babykorb“ aus Borghorst besteht aus rund 20 Frauen. Sie sammeln Wäsche oder Elektrogeräte und verkaufen sie für den guten Zweck weiter. Nun haben sich die Frauen erstmals seit langer Zeit wieder getroffen, um die kommenden Monate vorzubereiten.

Von Karl Kamer

Foto: Kamer

Nach langer Corona-Pause haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von „Kleiderkammer und Babykorb“ zum ersten Mal wieder gemeinsam getroffen getroffen. Angela Kortüm und Marianne Hüsken hatten eine Radtour über den Buchenberg mit Maria Waterkamp vorbereitet. Ziel war das Café Perthes in Burgsteinfurt, wo sich die Frauen beim Frühstück austauschten.

„Wegen der Nachhaltigkeit kann jeder bei uns einkaufen“, betonen die Frauen. Ein besonderes Anliegen der Kleiderkammer sei es aber, den in Not geratenen und bedürftigen Menschen zu helfen. Ihre Zahl sei wegen des Ukraine-Krieges stark angestiegen. Geöffnet ist die Einrichtung an der Emsdettener Straße in Borghorst dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Während dieser Zeit sind die Frauen unter Telefon 0 25 52/ 62 07 28 erreichbar.

Spenden für verschiedene Zwecke und Initiativen

Zurzeit helfen 20 Frauen ehrenamtlich in der Einrichtung der Pfarrgemeinde St. Nikomedes. Nach Abzug von Miete und Nebenkosten werden die Einnahmen der Einrichtung für soziale Zwecke gespendet: in diesem Jahr unter anderem an das Familienhaus des Uniklinikums Münster, den „Wünsche Wagen“ und das Haus der wohnungslosen Männer in Münster sowie die Hospiz-Initiative Steinfurt.

„Gerne nehmen wir gut erhaltene und saubere Kleidung, Schuhe, Handtücher, Bett- und Tischwäsche sowie Küchenutensilien wie Töpfe, Geschirr, Besteck und funktionierende Elektrogeräte. In den meisten Fällen wird die gespendete Kleidung sauber, gebügelt und gefaltet gebracht“, freuen sich die Frauen über die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Bedauert wird allerdings, dass manche Menschen die Einrichtung missbrauchen, um Sachen, die verschmutzt oder nicht mehr tragbar sind, zu entsorgen.

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