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ProSieben-Show

Die Schwarze Mamba scheidet bei «The Masked Singer» aus

Köln (dpa)

Keine guten Zeiten für Giftschlagen in der ProSieben-Show «The Masked Singer»: Das Kostüm musste abgelegt werden und Silbermond-Sängerin Kloß freute sich, denn sie lag mit ihrem Tipp genau richtig.

Von dpa

Felix von Jascheroff bekam in seinem Schlangenoutfit nur schwer Luft. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Schwarze Mamba versprüht kein Gift mehr: Der Schauspieler Felix von Jascheroff («Gute Zeiten, schlechte Zeiten») ist in der ProSieben-Show «The Masked Singer» enttarnt worden.

Der 40-Jährige steckte in einem schwarz-goldenen Schlangenkostüm mit langen Giftzähnen - auch wenn er nach eigenen Angaben große Angst vor Schlangen hat. «Das war für mich eine Therapiestunde, die habe ich jetzt erfolgreich abgeschlossen», sagte der Schauspieler nach seinem Ausscheiden aus der Sendung, nachdem er zu wenige Stimmen der Zuschauer erhalten hatte.

Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß (37), die als Gast am Samstagabend das prominente Rate-Team verstärkte, hatte den Schauspieler zuvor bereits unter der Schlangenmaske vermutet. Die Musikerin, die nach eigenen Worten großer Fan von «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» ist und auch schon als Gaststar in der RTL-Soap auftrat, erkannte von Jascheroff demnach an seiner Stimme wieder. Ihre Teammitglieder zeigten sich jedoch weniger sicher. Giovanni Zarrella (44) schloss sich schließlich Kloß' Tipp an, Ruth Moschner (46) tippte nach längerem Zögern auf den Moderator und Notfallsanitäter Tobias Schlegel. Das sei jedoch nur geraten, sagte sie. «Ich bin völlig ahnungslos, komplett.»

«Ich wäre gern noch da geblieben.»

Auch bei anderen Masken tat sich das Rate-Team mitunter schwer. Für Verwirrung sorgte zum Beispiel wieder der zottelige Werwolf, der in der Show bisher ein breites Repertoire bewies und unter anderem schon Songs von Metallica, Modern Talking und Shawn Mendes auf die Bühne brachte. Immer wieder kreisten die Prominenten zuletzt um die Idee, Sänger Rea Garvey (49) könne die Wolfsmaske tragen.

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, nahm Moschner jetzt nach dem Auftritt des Werwolfs kurzerhand ihr Handy und rief Garvey an - der auch ans Telefon ging und dabei nicht so klang, als stecke er noch unter einem dicken Wolfskopf. Erfahrungsgemäß muss das seine Teilnahme allerdings nicht ausschließen: So hatte etwa in der vergangenen Staffel auch Moderatorin Annemarie Carpendale (44) bei der Sendung mitgemacht, obwohl sie direkt im Anschluss an die Liveshows das ProSieben-Magazin «red.» moderierte und daher besonders schnell ihre Outfits wechseln musste.

Auf die Frage, ob er der Werwolf sei, antwortete Garvey am Telefon auch nur indirekt. Moschner sei alt genug, sich selbst für einen Tipp zu entscheiden, sagte er. Ob er das Kostüm wirklich trägt, wird sich damit frühestens in der kommenden Sendung zeigen.

Von Jascheroff berichtete am Ende der Show, die Teilnahme bei «Masked Singer» sei für ihn «das absolut größte Abenteuer» gewesen. «Ich wäre gern noch da geblieben.» Unter dem Schlangenkopf habe er allerdings nur schwer Luft bekommen.

In der Musik-Show verstecken Prominente ihre Identität hinter aufwendigen Kostümen, während sie als Sänger auftreten. Die Stars werden enttarnt, sobald sie nicht genügend Stimmen bekommen oder ganz am Ende gewinnen. Im Halbfinale am 29. Oktober stehen nun der Maulwurf, die Zahnfee, der Werwolf, der flauschige Goldi und Roboter Rosty.

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