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Kriminalroman

Mysteriöse Botschaft: «Der Tod in ihren Händen»

Wer war Magda, wer hat sie ermordet und warum? Eine Rentnerin lässt ihrer Fantasie freien Lauf.

dpa

Berlin (dpa) - Das Leben der Rentnerin Vesta verläuft beschaulich. Nach dem Tod ihres Mannes ist sie in einen kleinen Ort an der amerikanischen Ostküste gezogen. Ihr wichtigster Begleiter ist der Hund Charlie.

Eines Tages entdeckt die alte Frau auf einem Waldspaziergang einen mysteriösen Zettel. Darauf steht: «Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.» Doch von einer Leiche ist weit und breit nichts zu sehen. Wer war Magda, wer hat sie ermordet und warum? Vesta lässt ihrer Fantasie freien Lauf und entspinnt ihre ganz eigene Geschichte.

«Der Tod in ihren Händen» von Ottessa Moshfegh ist alles andere als ein klassischer Krimi. Wer mit diesen Erwartungen das Buch in die Hand nimmt, wird nur enttäuscht werden. In dem Maße, in dem Vesta ihre fantastische Geschichte immer weiter ausmalt, tauchen wir vielmehr tief in die Abgründe ihres eigenen Lebens ein. Wer sich auf diese Reise einlässt, wird seine Freude an dem Buch haben.

- Ottessa Moshfegh: Der Tod in ihren Händen, Hanser Berlin, Berlin, 256 Seiten, 22,00 Euro, ISND 978-3-446-26940-8.

© dpa-infocom, dpa:210317-99-864411/2

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