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Spielstätte

Neue Isarphilharmonie: Musiker schwärmen von der Akustik

München (dpa)

Die Münchner Philharmoniker haben schon im neuen Konzerthaus geprobt. Am 8. Oktober eröffnen sie ihre Interimsspielstätte mit einem Konzert.

Von dpa

Blick in den Konzertsaal. Foto: Sven Hoppe/dpa

Ringsum ist noch Baustelle, doch das Herzstück der neuen Isarphilharmonie ist schon fertig: der Konzertsaal. Rund 1900 Besucher passen in den eindrucksvollen Saal, der ganz in Schwarz gehalten ist.

Am 8. Oktober eröffnen die Münchner Philharmoniker ihre Interimsspielstätte mit einem Konzert. Erste Proben verliefen gut, vor allem mit Blick auf die Akustik. «Als wir angefangen haben zu spielen, waren die Musiker sehr glücklich», sagte Chefdirigent Valery Gergiev am Freitag in München. Jeder habe das Gefühl, eingebunden zu sein, was auch an der kreisförmigen Anordnung des Orchesters liege.

Verantwortlich für das Klangerlebnis ist der japanische Klangdesigner Yasuhisa Toyota. Er hat auch die Akustik in der Elbphilharmonie gestaltet, Vergleiche mit dem Hamburger Konzerthaus will er aber nicht ziehen. Bei der Akustik komme es auf die Dimension des Saales an, die Struktur und Form des Raumes und das verwendete Material. Jede Halle sei deshalb einzigartig und unterschiedlich. Mit seiner Arbeit in München sei er aber zufrieden und glücklich. «Schauen Sie mich an, ich lächle.»

Das in Modulbauweise errichtete Konzerthaus im Süden der Stadt bildet ein Ensemble mit einem denkmalgeschützten Fabrikgebäude, das auch als Foyer dient. Während der mehrjährigen Sanierung des Kulturzentrums Gasteig werden die Philharmoniker dort spielen. Auch andere Orchester wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks werden hier auftreten. In dem Komplex wird es auch andere Angebote wie Gastronomie und eine Bibliothek geben.

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