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Präsidentin der Deutschen Stiftung Musikleben gestorben

Hamburg (dpa)

Die 1948 geborene Irene -Hillen hat in der Deutschen Musikstiftung Musikleben durch ihr Engagement zu einer der wichtigsten Förderinstitutionen gemacht. Jetzt ist die Schulte-Hillen gestorben.

Von dpa

Irene Schulte-Hillen ist am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in Hamburg gestorben. Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

Die langjährige Präsidentin und Ehrenpräsidentin der Deutschen Musikstiftung Musikleben, Irene Schulte-Hillen, ist tot. Schulte-Hillen sei am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in Hamburg gestorben, teilte die Stiftung mit Sitz in Hamburg unter Berufung auf die Familie mit.

Die Hamburgerin stand drei Jahrzehnte lang an der Spitze der Stiftung, die sich die Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses auf die Fahnen geschrieben hat. Erst Ende 2022 hatte sie ihr Präsidentenamt niedergelegt und war seitdem Ehrenpräsidentin.

Die 1948 geborene Schulte-Hillen habe die Stiftung durch ihr Engagement zu einer der wichtigsten Förderinstitutionen für hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker in Deutschland gemacht, hieß es weiter. Ihre Vision sei es gewesen, sie durch wertvolle Leih-Instrumente und individuelle Förderung bei ihrer Ausbildung zu begleiten. So gehe der Deutsche Musikinstrumentenfonds mit seinen heute über 250 herausragenden Streichinstrumenten auf ihre Initiative zurück, der Fonds sei mittlerweile das Herzstück der Stiftung.

«Mit Irene Schulte-Hillen verliert das Musikleben in Deutschland eine große Persönlichkeit. Hunderte junger Menschen hat sie auf ihrem künstlerischen Weg begleitet, darunter solche Ausnahmekünstler wie Igor Levit, Cornelius Meister, Nicolas Altstaedt, Veronika Eberle oder Viviane Hagner. Sie wird uns unvergessen und der Stiftung Vorbild bleiben», sagte der Kuratoriumsvorsitzende Manfred Lahnstein dazu laut Mitteilung.

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