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Tanztheater aus Stuttgart und Mainz zu Gast in Moskau

Moskau (dpa) –

Ungeachtet der Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie dürfen zwei Companien aus Deutschland beim internationalen Festival Dance Inversion in Moskau auftreten. Was auf dem Programm steht.

Von dpa

Eric Gauthier, Tänzer und Leiter der Companie Gauthier Dance, hat sich in Moskau angesagt. Foto: Bernd Weissbrod/dpa

Tanztheater aus Stuttgart und Mainz vertreten in diesem Jahr Deutschland beim internationalen Festival Dance Inversion in Moskau.

«Wir sind sehr froh, in Moskau zu sein, weil es in Zeiten von Corona noch immer viele Auftritts- und Reiseeinschränkungen gibt», sagte Honne Dohrmann, der Direktor von tanzmainz, der Tanzsparte des Staatstheaters Mainz. Die Compagnie eröffnete das bis 17. November organisierte Festival am Dienstagabend in Moskau in der Helikon-Oper mit dem Stück «Soul Chain» (Seelenkette) der Choreographin Sharon Eyal.

Eric Gauthier führt kommende Woche mit seiner Truppe Gauthier Dance vom Theaterhaus Stuttgart das Stück «The Dying Swans. Live Experience.» (Die sterbenden Schwäne. Lebenserfahrung.) auf. Gauthier hatte die Inszenierung, durch die er «als Gastgeber, Zeremonienmeister und Sterbender-Schwan-Erklärer» führt, wegen der Einschränkungen durch die Pandemie im Frühjahr online gezeigt. Am 2. und 3. Oktober gastiert die Tanzcompagnie in Moskau, wo Theater trotz hoher Infektionszahlen seit langem wieder geöffnet sind.

Wie das Bolschoi Theater in der russischen Hauptstadt als Ausrichter des Festivals mitteilte, sind die Aufführungen als Teil des Deutschlandjahres eingeladen, in Russland modernes Tanztheater in seiner Vielfalt vorzustellen. Damit solle in politisch schwierigen Zeiten zwischen beiden Ländern der kulturelle Dialog aufrechterhalten werden; der Tanz verbinde, heißt es im Programmheft.

«Es ist auf jeden Fall eine Ehre für uns», sagte Dohrmann. Die 17 Tänzer hätten die Bolschoi-Probesäle nutzen dürfen, die «Herzkammer des klassischen russischen Balletts». Die Choreographie «Soul Chain» mit energiegeladenem Tanz zu Elektroklängen war 2018 mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet worden.

Ungeachtet der Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie sei es gelungen, ein internationales Programm zusammenzustellen, sagte Festivalchefin Irina Tschernomurowa. Aus Großbritannien komme die Viviana Durante Company, aus Frankreich das Preljocaj Ballett und aus Italien Spellbound.

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