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TV-Kritik zur Wilsberg-Folge: "Gene lügen nicht"

Mauscheln mit Erbgut

Münster

Fünf Wochen nach seinen Ermittlungen auf einem Wasserschloss übernimmt der münsterische Privatdetektiv seinen nächsten Fall: "Wilsberg: Gene lügen nicht". Ekkis Halbbruder wurde, kaum aufgetaucht, gemeuchelt. Unsere TV-Kritik.

Von Petra Noppeney

Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) beim Abschlag auf dem Golfplatz. Mit Schiebermütze, Knickerbockern und Strickjacke, spricht er den Ball an – fast so wie Gerd Fröbe in "James Bond – Goldfinger".  Foto: ZDF/Thomas Kost.

Ekki Talkötter (Oliver Korittke) hatte plötzlich einen Halbbruder – und Georg Wilsberg (Leonard Lansink) wegen „ungünstiger Gesundheitsprognose“ einen höheren Kreditzins. Verantwortlich für beides war im „Wilsberg“-Krimi die forensische Ahnenforschung.

Der wieder mal übereifrige Overbeck (Roland Jankowsky) brach für deren Einsatz im Kripo-Alltag  eine Lanze – und wurde geläutert. Ein schöner Dreh dennoch, über den ein ungelöster alter Mordfall clever mit einem gegenwärtigen verbunden wurde.

Denn Ekkis Halbbruder (Dieter Landuris) wurde, kaum aufgetaucht, gemeuchelt, weil er einem  „Banken“-Geheimnis auf der Spur war. Wie hier mit Penunsen und Erbgut-Infos gemauschelt wurde, war höchst amüsant zu verfolgen. Und Esther Schweins als Bankerin, die im münsterschen RP-Gebäude residierte, war eine Wucht. Petra Noppeney

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