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Rockmusiker

Udo Lindenberg erhält Hamburger Ehrenbürgerwürde

Hamburg (dpa)

Uwe Seeler hat sie schon, John Neumeier auch: die Ehrenbürgerwürde der Stadt Hamburg. Nun folgt Udo Lindenberg, der seit Ende der 60er Jahre in der Hansestadt zu Hause ist.

Von dpa

Der Musiker Udo Lindenberg bekommt im September die Ehrenbürgerwürde der Stadt Hamburg. Foto: Michael Matthey/dpa

Der selbsternannte Panikrocker Udo Lindenberg (76) soll am 7. September die Ehrenbürgerwürde der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten. Im Anschluss an die Abstimmung der Bürgerschaft über einen entsprechenden Senatsantrag ist an diesem Tag ein Festakt im Rathaus geplant, teilte die Senatspressestelle am Freitag mit.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte Lindenberg anlässlich seines 75. Geburtstags im Mai 2021 als Ehrenbürger vorgeschlagen. Wegen der langanhaltenden Corona-Beschränkungen kann die Auszeichnung aber erst jetzt übergeben werden.

Lindenberg wurde am 17. Mai 1946 in Gronau (Nordrhein-Westfalen) geboren. Seit Ende der 1960er Jahre lebt er in Hamburg, seit den 1990er Jahren in einer Suite im Hotel «Atlantic». Seine Biografie und sein Werk sind eng mit Hamburg und Norddeutschland verbunden. «Mit markanter Sprache und zeitbezogenen Texten hat Udo Lindenberg der deutschsprachigen Rockmusik zum Durchbruch verholfen und sie über Jahrzehnte erfolgreich gemacht», hatte der Senat im vergangenen Jahr mitgeteilt. Sein Bemühen um die innerdeutsche Verständigung gehöre zur Geschichte der Wiedervereinigung.

Die Ehrenbürgerschaft ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt Hamburg zu vergeben hat. Zuletzt wurde die Ehrenbürgerwürde 2019 an die Hamburger Kinderbuchautorin Kirsten Boie («Wir Kinder aus dem Möwenweg») verliehen, außerdem sind unter anderen der Ballett-Chef John Neumeier und das Fußball-Idol Uwe Seeler Hamburger Ehrenbürger.

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