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Spritpreise

ADAC: Steuersenkung landet zu großem Teil bei Ölkonzernen

München (dpa)

Steuerentlastung an der Tankstelle? Nicht wirklich. Benzin und Diesel werden weiterhin teurer - aber warum? Selbst der ADAC tut sich mit einer Antwort darauf schwer.

Von dpa

Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffe stecken in einer Zapfsäule an einer Tankstelle. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Die Spritpreise sind übers Wochenende weiter gestiegen. Wie der ADAC mitteilte, kostete ein Liter Super E10 am Sonntag im bundesweiten Durchschnitt 1,952 Euro und Diesel 2,033 Euro. Am Freitag hatte Super laut ADAC 1,945 und Diesel 2,016 Euro gekostet.

Der Spritpreis habe sich deutlich vom Rohölpreis entkoppelt: «Die Steuersenkung landet zum großen Teil bei den Mineralölkonzernen und kommt zu wenig bei den Autofahrern an», sagte der ADAC-Sprecher. Super E10 sei immer noch 20 Cent billiger als am 31. Mai, dem Tag vor der Steuersenkung.

Der Dieselpreis aber sei jetzt auf dem Stand vom 11. Mai und nur noch einen Cent unter dem Stand vom 31. Mai. «Natürlich haben wir auch einen Anstieg beim Ölpreis gehabt. Aber es gibt aus Sicht des ADAC keinen Grund, warum die Preise so steigen», sagte der Sprecher in München.

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