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Pro und Contra

Ist das Verbot von Verbrenner-Neuwagen der beste Weg zum Umweltschutz?

Damit die verkehrsbedingten CO2-Emissionen künftig stark sinken, soll das Ende des Verbrennermotors eingeläutet werden. Ob ein Verbot tatsächlich hilft, darüber kann man streiten. Genau das haben wir in unserem Pro und Contra getan.

Von Ulrich Schaper und Jürgen Stilling

Abgase mit klimaschädlichem CO2 kommen aus zwei Auspuffrohren eines Pkw. Das EU-Parlament hat nun entschieden, dass ab 2035 Richtwerte gelten, die gleichbedeutend sind mit einem Verbot für Verbrennermotoren. +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: A3608 Oliver Weiken

Es ist ein gewaltiges Paket, das die EU mit ihrem „Green Deal“ geschnürt hat. Ein wesentlicher Baustein, um die darin enthaltenen Klimaziele zu erreichen, ist der Verkehrssektor: Bis zum Jahr 2035 soll sich der CO2-Ausstoß bei Pkw um 100 Prozent reduzieren – das ist ein faktisches Verbot von Benzin und Diesel. Und auch wenn Volker Wissing nun vor Schreck die Tankkarte aus der Hand fallen sollte: Es braucht dieses Datum. Es braucht dieses Verbot. Es ist zwingend notwendig, um die CO2-Minderungsziele im Verkehrssektor zu erreichen. Seit mehr als 30 Jahren kennt der Trend der verkehrsbedingten Kohlendioxid-Emissionen nur eine Richtung: Aufwärts. Der Primat der Technologieoffenheit funktioniert einfach nicht in einem Sektor, der jahrzehntelang mit milliardenschweren Subventionen zum „Weiter so“ ermuntert wurde. Warum bitte sollte der Autoindustrie jetzt über Nacht einfallen, wie sie ihren Beitrag zu den deutschen und europäischen Klimazielen wird leisten können?

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