1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Specials
  4. >
  5. Coronavirus
  6. >
  7. Coronavirus: Liveticker zur aktuellen Lage

  8. >

Corona-Newsticker

Bundesweite Inzidenz auf neuem Höchststand

Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 444,3 an.

Foto: dpa/Symbolbild

In diesem Newsticker bekommen Sie alle grundlegenden Corona-Infos aus Deutschland und der Welt gebündelt und kostenfrei.
> Alle grundlegenden Corona-Infos aus dem Münsterland finden Sie hier (kostenfrei verfügbar).
> Unter folgendem Link steht das gesamte WN-Angebot vier Wochen kostenfrei zur Verfügung: https://link.wn.de/digitalbasiskostenlos

  • 11/27/20218:57:45 AM
    Das Wichtigste kompakt

    • Das RKI registriert 67.125 Neuinfektionen und 303 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 444,3 wieder einen Höchststand.
    • Die neue Omikron-Variante ist sehr wahrscheinlich auch schon in Deutschland angekommen.
    • Die WHO stuft die neue Variante als "besorgniserregend" ein.
    • Die EU-Gesundheitsbehörde sorgt sich um mögliche Auswirkungen auf den Impfschutz.
    • SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht von weitergehenden Einschränkungen aus.
    Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho werden ab Sonntag Virusvariantengebiete.
  • 11/27/202110:46:15 AM


    Die niederländische Gesundheitsbehörde fordert alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika eingereisten Personen auf, sich umgehend auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Aufforderung erging , nachdem am Vortag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bei 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika eine Corona-Infektion festgestellt worden war. Ob es sich dabei um die neue Omikron-Variante (B.1.1.529) handelte, war zunächst noch unklar.
  • 11/27/202110:19:34 AM



    Wegen der zunächst im südlichen Afrika aufgetretenen Corona-Variante Omikron will die brasilianische Regierung die Einreise auf dem Luftweg aus der Region einschränken. "Brasilien wird die Luftgrenzen zu sechs afrikanischen Ländern - Südafrika, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Simbabwe - wegen einer neuen Variante des Coronavirus' schließen", so Stabschef Ciro Nogueira.

    Die Entscheidung soll ab Montag gelten. Die Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa hatte die Einschränkungen zuvor empfohlen. Zuvor hatten bereits mehrere Staaten in Europa und Nordamerika solche Beschränkungen oder das Aussetzen von Flügen angekündigt.
  • 11/27/20219:56:52 AM

    Die neue Omikron-Variante ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden, twittert der Grünen-Politiker.


    "Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus", so der in Hessen auch für Gesundheit zuständige Minister.
  • 11/27/20219:15:59 AM

    Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor der Entstehung gefährlicher Varianten. "Meine große Sorge ist, dass es zu einer Variante kommen könnte, die so infektiös ist wie Delta und so gefährlich wie Ebola", sagt er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    Die neue südafrikanische Variante B.1.1.529 sei ein gutes Beispiel dafür, dass man dem Virus keine Chance zur Mutation geben dürfe. Um weitere Varianten zu verhindern, werde es nötig sein, die Welt noch jahrelang zu impfen, sagte Montgomery. Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und endet sehr oft tödlich. Ohne Medikamente sterben rund 50 Prozent der Kranken.
    • Archivbild: Guido Kirchner/dpaArchivbild: Guido Kirchner/dpa
  • 11/27/20218:53:23 AM


    Die Münchner Virologin Ulrike Protzer ist besorgt über die im Süden Afrikas entdeckte neue Coronavirus-Variante. Die Variante B.1.1.529 könne dazu führen, dass sich das Virus schneller vermehre oder auch infektiöser werde, sagt Protzer im Deutschlandfunk. Auf die Frage, ob aktuelle Corona-Impfstoffe noch ausreichend gegen die neue Variante wirken, sagte die Virologin, möglich sei, dass Antikörper das Virus nicht mehr so effizient neutralisieren können. Frisch nach einer Impfung gebe es aber viele Antikörper - das reiche dann aus, um auch Variantenviren "wegzuneutralisieren".

    Wenn die Impfung eine Weile her sei, könnten Auffrischungsimpfungen das Immunsystem "hochpushen". "Und dann, davon gehen wir alle aus, sollte das wieder ausreichen", so Protzer. Sie riet zugleich dazu, Booster-Impfungen mit den jetzt verfügbaren Impfstoffen vorzunehmen. Ob man später eine weitere Impfung brauche oder einen angepassten Impfstoff, könne man jetzt noch nicht sagen.
    • Symbolbild: Markus Scholz/dpaSymbolbild: Markus Scholz/dpa
  • 11/27/20218:14:01 AM

    Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausfielen, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte.

    Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, so Feigl-Ding weiter. Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet.
  • 11/27/20217:41:54 AM
    »Ich komme mir gerade vor wie in dem Film 'Und täglich grüßt das Murmeltier', außer dass morgens nicht 'I Got You Babe' im Radio läuft.«

    DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" zum anstehenden Corona-Winter.
    • Archivbild: Arne Dedert/dpaArchivbild: Arne Dedert/dpa
  • 11/27/20216:44:35 AM


    Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, Ralph Brinkhaus, hat weitere schnelle Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus gefordert - bis hin zu einem möglichen Vorziehen der Weihnachtsferien. Der Welt am Sonntag sagt er: "Sollte sich die Lage noch verschlimmern, muss meines Erachtens auch darüber nachgedacht werden, die Weihnachtsferien überall ein bis zwei Wochen früher beginnen zu lassen, um die Kontakte zum Beispiel in den Schulen zu reduzieren."

    Den künftigen Regierungsparteien SPD, Grünen und FDP warf er vor, zu langsam zu handeln. Wenn der wahrscheinliche künftige Kanzler Olaf Scholz einen ständigen Corona-Krisenrat wolle, müsse er ihn sofort einberufen. "Fakt ist doch: Wir müssen jetzt massiv Kontakte reduzieren, um die vierte Welle zu brechen. Dazu müssen alte und neue Regierung, die Regierungsfraktionen und die Opposition schnell und gut zusammenarbeiten." Die Unionsfraktion sei dazu bereit.
    • Ralph Brinkhaus: Ralph Brinkhaus: "Die Lage ist blitzgefährlich, die Lage ist akut." Foto: Kay Nietfeld/dpa
  • 11/27/20215:19:35 AM

    Dutzende aus Südafrika in Amsterdam gelandete Passagiere sind nach Einschätzung niederländischer Behörden mit dem Coronavirus infiziert. Es sei allerdings noch nicht geklärt, ob es sich dabei um die neue Virusvariante B.1.1.529 handele, zitierte die Zeitung De Telegraaf die Gesundheitsbehörden.

    Ein Sprecher des Gesundheitsamt sagte der Zeitung zufolge, es lägen mittlerweile 110 Ergebnisse vor. Davon seien 15 Ergebnisse positiv und 95 Ergebnisse negativ. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werde eine Rate von 13,6 Prozent angenommen. Das bedeute, dass man mit 85 positiven Fällen rechnen müsse.
  • 11/27/20214:38:51 AM

    Der deutsche Einzelhandel hat sich für eine Impfpflicht ausgesprochen. "Gerade mit Blick auf die aktuell diskutierten erheblich einschränkenden Maßnahmen für die Gesellschaft und Wirtschaft muss eine Impfpflicht entsprechend verfolgt werden", schreibt der Handelsverband HDE in einem Brief an die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der der dpa vorliegt.

    Bereits seit Monaten appelliert der Einzelhandel an seine Kunden, sich impfen zu lassen. Für eine Impfpflicht hatte er sich bisher allerdings nicht stark gemacht.
    • Foto: Marijan Murat/dpaFoto: Marijan Murat/dpa
  • 11/27/20214:34:43 AM

    Die Grünen-Europaabgeordnete Anna Cavazzini hat sich angesichts der neuen aggressiveren Corona-Variante B.1.1.529 für die Freigabe der Patente für Covid-Impfstoffe ausgesprochen. "Die EU ist der einzige große Wirtschaftsraum der Welt, der das bisher blockiert, und bringt sich selbst weltweit in eine Außenseiterposition", sagte die Vorsitzende des Binnenmarktausschusses im Europäischen Parlament der Welt.

    Die Patentfreigabe wird auch Thema der WTO-Ministerkonferenz sein, die am Dienstag in Genf beginnt. Viele Schwellen- und Entwicklungsländer sind vehement für die Freigabe, Deutschland und die EU-Kommission lehnen sie bisher ab.
  • 11/27/20213:42:41 AM



    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 444,3 an.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67.125 Corona-Neuinfektionen. Am Freitag hatte die Zahl der Ansteckungen bei 76.414 gelegen, vor genau einer Woche waren es 63.924 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 303 Todesfälle verzeichnet.
  • 11/27/20213:29:02 AM

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht von weitergehenden Einschränkungen aus. "Tatsächlich ist das Infektionsgeschehen aggressiver als gedacht", sagte er in den ARD-"Tagesthemen". Zwar hätten die Maßnahmen gewirkt, die Kontakte gingen etwas zurück. "Aber es ist noch nicht da, wo es sein müsste, und es wird auf jeden Fall notwendig werden, dass wir nachschärfen, davon gehe auch ich aus."

    Lauterbach sagte weiter: "Was insbesondere große Probleme macht, ist tatsächlich, dass die Kontrollen von 2G und 2G-plus überhaupt nicht angemessen stattfinden." Zudem gebe es nach wie vor zu viele große Veranstaltungen.
    • Foto: Kay Nietfeld/dpaFoto: Kay Nietfeld/dpa
  • 11/27/20213:06:44 AM

    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Corona-Lage als "äußerst dramatisch" bezeichnet und Bund und Länder zu schärferen Maßnahmen aufgefordert.

    Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte der dpa: "Unser Gesundheitssystem kommt an seine Grenzen, die Infektionszahlen steigen ungebremst. Eine weitere, möglicherweise noch gefährlichere Virus-Variante ist in Südafrika erstmals aufgetreten. Volle Fußballstadien und Großveranstaltungen gehen in dieser kritischen Phase der Pandemie nicht und setzen ein vollkommen falsches Signal."
    • Foto: Philipp von Ditfurth/dpaFoto: Philipp von Ditfurth/dpa
Tickaroo Live Blog Software
  • Wie hoch sind die Inzidenzen aktuell in Deutschland?
  • Wie ist die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland?
Startseite
ANZEIGE