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Corona-Newsticker

Corona-Inzidenz erstmals seit Mai wieder bei 100

Corona-Infektionen in Deutschland haben wieder deutlich zugenommen: Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte am Wochenende erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter an. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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  • 10/24/202112:55:48 PM

    Das Wichtigste kompakt

    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit 106,3 erstmals seit Mitte Mai bei über 100.
    • Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen und löst damit eine neue Debatte aus.
    Österreich hat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 255. Die Lage in den Kliniken bleibt aber stabil.
    Kroatien und Bulgarien gelten ab sofort als Hochrisikogebiete.
    • Für die Einreise nach England reicht für Geimpfte künftig ein Schnelltest aus.
  • 10/24/20214:38:56 PM

    Wenige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilt der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit. Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. "Passt alle auf euch auf", schreibt Sheeran.

    Ob der Sänger gegen Covid-19 geimpft ist, ist nicht bekannt. In einer Show des Moderators James Corden hatte Sheeran jedoch im Sommer mit einer abgewandelten Version seines Hits "Shape of You" dafür geworben, sich impfen zu lassen.
    • Foto: Joel C Ryan/Invision/AP/dpa/ArchivFoto: Joel C Ryan/Invision/AP/dpa/Archiv
  • 10/24/20212:59:20 PM
    In den Fernzügen der Deutschen Bahn ist es wieder merklich voller. "Wir fahren derzeit täglich 300.000 Reisende durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer", sagt der Fernverkehrschef des Konzerns, Michael Peterson, der Wirtschaftswoche. "Damit liegen wir im Fernverkehr bei Fahrgästen und Umsatz bereits bei drei Viertel im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit 2019."

    In der Pandemie war die Zahl der Fahrgäste stark eingebrochen. 1,4 Milliarden Euro Verlust fuhr der Gesamtkonzern deswegen auch in den ersten sechs Monaten 2021 ein.
    • Symbolbild: Michael Matthey/dpaSymbolbild: Michael Matthey/dpa
  • 10/24/20212:01:17 PM
    In der Debatte um corona-geimpfte Fußballer und 2G-Regelungen in Stadien betont Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes die Vorbildfunktion von Profis. "Bei uns sind alle geimpft oder genesen, 2G in der Mannschaft und im Staff. So behandeln wir das auch bei den Fans", sagt der 39 Jahre alte frühere deutsche Nationalspieler bei DAZN. "Es ist wichtig für die Solidarität in der Gesellschaft, dass Spieler vorangehen, deshalb haben wir viel mit den Spielern gesprochen und sie überzeugen können."
  • 10/24/202112:56:53 PM

    Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat sich hinter den Vorstoß für eine Beendigung der epidemischen Lage gestellt. "Die Pandemie ist zwar nicht vorbei, aber sie hat durch die Impfungen ihren Schrecken verloren. Dem müssen wir Rechnung tragen", sagt der CDU-Politiker der Bild am Sonntag.

    Er betont zugleich: "Die Bundesländer müssen auch nach dem Ende der epidemischen Lage die Möglichkeit haben, Maßnahmen zu beschließen. Aber man darf nicht alle Länder über einen Kamm scheren. Bundesländer mit einer hohen Impfquote müssen sich ihre Freiheiten zurückerobern können."
    • Foto: Christophe Gateau/dpaFoto: Christophe Gateau/dpa
  • 10/24/202112:14:17 PM

    Der Immunologe Carsten Watzl spricht in Bezug auf mögliche Langzeitfolgen von Impfungen von einem "Missverständnis, das sich bei vielen Menschen hartnäckig hält". "Was man bei Impfungen unter Langzeitfolgen versteht, sind Nebenwirkungen, die zwar innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auftreten, die aber so selten sind, dass es manchmal Jahre braucht, bis man sie mit der Impfung in Zusammenhang gebracht hat", sagt der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie.

    Watzl verweist darauf, dass Nebenwirkungen einer Impfung immer innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auftreten. "Danach ist die Immunreaktion abgeschlossen und der Impfstoff ist aus dem Körper verschwunden. Was offensichtlich viele Menschen unter Langzeitfolgen verstehen, nämlich dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19 Impfung nicht auftreten", erläutert der Experte.
    • Symbolbild: Oliver Berg/dpaSymbolbild: Oliver Berg/dpa
  • 10/24/202110:18:18 AM

    In Österreich setzt sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fort. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium berichten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner klettert auf 255.


    Zugleich bleibt die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.
  • 10/24/20219:39:42 AM

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußert sich kritisch über den Impfstatus von Bayern-Profi Joshua Kimmich. "Es ist nicht gut, dass er nicht geimpft ist. Wenn er sagt, er wartet ab, dann ist das schwierig", sagt er bei Sport1. Er schätze den 26-Jährigen als "ganz tollen Spieler" sehr. Dieser sei "einer derjenigen, die sich gegen Corona engagieren, er spendet für ärmere Länder", so Lauterbach. Kimmich hatte im März 2020 gemeinsam mit seinem Bayern-Kollegen Leon Goretzka die Aktion "We Kick Corona" (#wekickcorona) ins Leben gerufen, mit der sie Spenden für soziale Einrichtungen sammeln.

    "Am besten wäre es, wenn die Impfung noch käme und dass man jetzt keinen großen Druck aufbaut", sagt Lauterbach. "Es ist Joshua Kimmichs eigene Entscheidung. Wir dürfen keinen Druck aufbauen, aber es wäre sehr wertvoll - davon geht eine enorme Symbolwirkung aus."
  • 10/24/20218:45:54 AM

    Bei der Einreise nach England ist für vollständig Geimpfte eine weitere Hürde gefallen. Statt eines teuren PCR-Tests ist jetzt nur noch ein Schnelltest notwendig, der bis zum zweiten Tag nach der Einreise erfolgen muss, wie den offiziellen Reiseregeln zu entnehmen ist. Weiterhin muss dieser jedoch bei einem von der Regierung zertifizierten Anbieter gebucht werden.

    Die Tests sind ab etwa 20 Pfund (umgerechnet rund 23,60 Euro) zu haben, allerdings für beliebte Reisedaten auch schnell ausgebucht. Die hohen Kosten für PCR-Tests (rund 50 Pfund, also knapp 60 Euro pro Test), die bislang nach der Einreise notwendig waren, stellten für viele Britinnen und Briten hohe finanzielle Hürden beim Reisen dar. Geimpfte Reisende, die nicht aus Ländern auf der sogenannten Roten Liste kommen, können mit den Tests immerhin eine Quarantäne umgehen.
    • Symbolbild: Sebastian Gollnow/dpaSymbolbild: Sebastian Gollnow/dpa
  • 10/24/20217:26:07 AM

    Einer neuen Studie zufolge scheinen kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt Jama veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

    Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt.
  • 10/24/20214:27:09 AM


    Nach der Zunahme der Corona-Infektionen mahnt der Landkreistag eine Debatte über eine Impfpflicht für Pflegekräfte und pädagogisches Personal an. "Wir werden nicht umhinkommen, über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppe wie Lehrer, Erzieherinnen oder Pflegekräfte zu diskutieren", so der Präsident des deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, in den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    Man müsse sich bewusst machen, dass bislang auch diejenigen geschützt würden, "die sich aus freien Stücken gegen einen Impfschutz entschieden haben". Das habe zwar seine Berechtigung, jedoch müsse ab einem gewissen Punkt "die Frage erlaubt sein, wie lange die Gesellschaft das so mittragen kann".
  • 10/24/20213:45:13 AM


    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit exakt 106,3 an.

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.732 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 23 Todesfälle verzeichnet.
  • 10/24/20212:22:42 AM

    Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab heute zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

    Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt.
  • 10/23/20216:34:43 PM

    In Estland haben Tausende Menschen gegen geplante Corona-Maßnahmen angesichts stark gestiegener Infektionszahlen in dem baltischen EU-Land protestiert. Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Tallinn richtete sich der Unmut der Demonstranten gegen verpflichtende Impfungen und neue Corona-Beschränkungen. Einige der dicht gedrängt auf dem Freiheitsplatz stehenden Teilnehmer trugen Flaggen und Plakate, kaum einer aber Maske, wie auf Fotos in estnischen Medienberichten zu sehen war.

    In Estland spitzt sich die Corona-Lage in den vergangenen Wochen zu. Mit 1643 neue Fällen wurden am Samstag so wie Neuinfektionen erfasst wie zuletzt bei der letzten Pandemie-Welle im März. Nach offiziellen Angaben wurden damit in den letzten 14 Tagen rund 1238 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Die EU-Behörde ECDC weist für Estland aktuell einer der höchsten Infektionsraten in Europa aus.
  • 10/23/20215:25:43 PM


    Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis soll eine Apothekenmitarbeiterin gemeinsam mit Komplizen hergestellt und im Internet verkauft haben. Am Freitag sei eine Apotheke in München sowie Privatwohnungen durchsucht worden, die Frau und ein weiterer Beschuldigter kamen in Untersuchungshaft, wie Ermittler der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) in Nürnberg mitteilen. Es handle sich um ein Verfahren von "überdurchschnittlicher Bedeutung", sagt ein ZKG-Sprecher.

    Seit Mitte August sollen die Fake-Codes auf einem deutschsprachigen Cybercrime-Forum im Internet angeboten worden sein. 350 Euro musste man demnach zuletzt dafür hinlegen, um einen digitalen Impfausweis zu bekommen - ohne gegen das Coronavirus geimpft worden zu sein. Allein im Oktober sollen die Fälscher mehr als 500 Impfzertifikate ausgestellt haben. Bei den Durchsuchungen wurden Kryptowährungen und Bargeld im Wert von fast 100.000 Euro sichergestellt.
    • Digitaler Impfnachweis vor einem Apotheken-Logo. Foto: Oliver Berg/dpa Digitaler Impfnachweis vor einem Apotheken-Logo. Foto: Oliver Berg/dpa 
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