Kreuzimpfungen

Eine Dosis Zweifel bleibt

Viele Menschen haben sich mittlerweile mit dem Vakzin von Astra-Zeneca impfen lassen – Menschen unter 60 rät die Ständige Impfkommission (Stiko) nun, sich bei der zweiten Gabe einen mRNA-Impfstoff injizieren zu lassen. Mit Blick auf eine sogenannte „Kreuzimpfung“ (heterologes Impfschema) jedoch gibt es einige offene Fragen.

Ulrich Schaper

Beide Impfstoffe – sowohl Biontech als auch Astrazeneca – bieten einen hohen Impfschutz. Foto: dpa

Deutschlands Impfkampagne hat seit ih­rem Start im Dezember einige Rückschläge erlitten. Der letzte liegt gerade einmal fünf Wochen zurück. Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) das Vakzin von Astrazeneca als „wirksam und sicher“ eingestuft hatte – und mit dieser Einschätzung maßgeblich an der Aufhebung des ersten liefermengenbedingten Impfstopps beteiligt war –, sorgten weitere Komplikationen für neuerlichen Verdruss. Das Paul-Ehrlich-Institut machte auf 31 Fälle von Hirnvenenthrombosen (Blutgerinnseln) aufmerksam, die in Zusammenhang mit einer Astra­zeneca-Impfung gemeldet wurden. Auffällig dabei: Betroffen waren vor allem Menschen unter 65 Jahren.

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