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Corona-Newsticker

Britische Regierung schließt erneuten Lockdown aus

In Großbritannien werden um die 50.000 Neuinfektionen pro Tag und ein starker Anstieg der Corona-Todeszahlen verzeichnet. Einen Lockdown soll es laut Londoner Regierung jedoch nicht mehr geben.

Menschen tragen Mund-Nasen-Schutz, als sie die U-Bahn-Station Piccadilly Circus in London verlassen Foto: Alberto Pezzali/AP/dpa

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  • 10/23/202112:29:30 PM

    Das Wichtigste kompakt

    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt erstmals seit Mai auf 100. Es gibt 15.145 Neuinfektionen und 86 weitere Todesfälle.
    Österreich droht Ungeimpften mit massiven Ausgangsbeschränkungen.
    Kroatien und Bulgarien ab heute Corona-Hochrisikogebiete.
    • Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen.
  • 10/24/20212:22:42 AM

    Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab heute zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

    Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt.
  • 10/23/20216:34:43 PM

    In Estland haben Tausende Menschen gegen geplante Corona-Maßnahmen angesichts stark gestiegener Infektionszahlen in dem baltischen EU-Land protestiert. Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Tallinn richtete sich der Unmut der Demonstranten gegen verpflichtende Impfungen und neue Corona-Beschränkungen. Einige der dicht gedrängt auf dem Freiheitsplatz stehenden Teilnehmer trugen Flaggen und Plakate, kaum einer aber Maske, wie auf Fotos in estnischen Medienberichten zu sehen war.

    In Estland spitzt sich die Corona-Lage in den vergangenen Wochen zu. Mit 1643 neue Fällen wurden am Samstag so wie Neuinfektionen erfasst wie zuletzt bei der letzten Pandemie-Welle im März. Nach offiziellen Angaben wurden damit in den letzten 14 Tagen rund 1238 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Die EU-Behörde ECDC weist für Estland aktuell einer der höchsten Infektionsraten in Europa aus.
  • 10/23/20215:25:43 PM


    Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis soll eine Apothekenmitarbeiterin gemeinsam mit Komplizen hergestellt und im Internet verkauft haben. Am Freitag sei eine Apotheke in München sowie Privatwohnungen durchsucht worden, die Frau und ein weiterer Beschuldigter kamen in Untersuchungshaft, wie Ermittler der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) in Nürnberg mitteilen. Es handle sich um ein Verfahren von "überdurchschnittlicher Bedeutung", sagt ein ZKG-Sprecher.

    Seit Mitte August sollen die Fake-Codes auf einem deutschsprachigen Cybercrime-Forum im Internet angeboten worden sein. 350 Euro musste man demnach zuletzt dafür hinlegen, um einen digitalen Impfausweis zu bekommen - ohne gegen das Coronavirus geimpft worden zu sein. Allein im Oktober sollen die Fälscher mehr als 500 Impfzertifikate ausgestellt haben. Bei den Durchsuchungen wurden Kryptowährungen und Bargeld im Wert von fast 100.000 Euro sichergestellt.
    • Digitaler Impfnachweis vor einem Apotheken-Logo. Foto: Oliver Berg/dpa Digitaler Impfnachweis vor einem Apotheken-Logo. Foto: Oliver Berg/dpa 
  • 10/23/20214:53:38 PM

    Bayern Münchens Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen. "Das stimmt", antwortet der 26-Jährige nach dem 4:0-Sieg in der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf eine entsprechende Frage im Interview des TV-Senders Sky. Er habe "persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht".

    Zuvor hatte die Bild berichtet, dass Kimmich nicht gegen Covid-19 geimpft sei. Trotzdem sei er sich seiner "Verantwortung bewusst" und halte sich an die Hygienemaßnahmen, sagt Kimmich nun dazu. Beim deutschen Rekordmeister würden alle nicht geimpften Spieler alle zwei bis drei Tage getestet. Jeder sollte die Entscheidung für sich selbst treffen, sagt Kimmich und betont: "Trotzdem ist es jetzt nicht so, dass ich irgendwie ein Corona-Leugner oder Impfgegner bin." Er finde es schade, dass es in der Debatte "nur noch geimpft oder nicht geimpft" gebe.
    • Joschua Kimmich. Foto: Marius Becker/dpaJoschua Kimmich. Foto: Marius Becker/dpa
  • 10/23/20213:52:20 PM

    Sportvorstand Hasan Salihamidzic vom FC Bayern München hat angekündigt, dass Nationalspieler Joshua Kimmich Auskunft über die jüngsten Spekulationen zu seinem Impfstatus geben werde. Auf die Frage im Interview des TV-Senders Sky, ob es stimme, dass Kimmich einer von fünf ungeimpften Spielern beim deutschen Fußball-Rekordmeister sei, antwortete Salihamidzic vor der Bundesliga-Partie gegen Hoffenheim: "Ich werde dazu natürlich nichts sagen, aber der Jo wird sich später selber dazu äußern."

    Grundätzlich kenne man "unsere Meinung und Empfehlung", so Salihamidzic. "Der FC Bayern empfiehlt, sich impfen zu lassen, genau so wie ich persönlich, um unter anderem vielleicht allen ein normaleres Leben zu ermöglichen." Aber weil es in Deutschland keine Impfpflicht gebe, habe der Verein "die Empfehlung ausgesprochen und jeder darf das selber entscheiden", sagte der 44-Jährige.
    • Hasan Salihamidzic. Foto: Matthias Balk/dpaHasan Salihamidzic. Foto: Matthias Balk/dpa
  • 10/23/202112:29:08 PM

    In Pakistan sind seit Beginn der Impfkampagne im Februar 100 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht worden. Dies teilt das Gesundheitsministerium mit. Mehr als 38 Millionen Menschen in dem Land mit rund 220 Millionen Einwohnern gelten als vollständig geimpft. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende dieses Jahres 80 Millionen Menschen zu impfen.

    Erschwert wurden die Bemühungen zunächst unter anderem durch Lieferprobleme und Impfskepsis, die oft durch falsche Informationen über Impfstoffe ausgelöst wird. Die Impfkampagne nahm an Fahrt auf, nachdem die Behörden strenge Auflagen verhängten. So dürfen Ungeimpfte seit Anfang Oktober nicht mehr mit dem Zug fahren, Inlandsflüge nutzen oder in Einkaufszentren oder Restaurants gehen.
  • 10/23/202112:01:24 PM

    An Halloween an fremden Türen zu klingeln und um Süßigkeiten zu bitten ist in diesem Jahr aus Arztsicht trotz Corona kein absolutes Tabu mehr. "Die Kinder haben ja viel Freude daran. Aber man kann natürlich bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen", sagt Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. "Also in festen Gruppen gehen, vielleicht nur Eingepacktes annehmen. Und wir wären weiter sehr zurückhaltend, direkte Kontakte zu empfehlen."

    Der Kinderarzt aus Berlin empfiehlt Kindern, an der Tür eine Maske aufzusetzen. "Man weiß ja nicht, wer hinter der Tür ist, und kann so auch den- oder diejenigen schützen."
  • 10/23/202110:48:46 AM

    Live-Musik und ein Popsänger in den "Tagesthemen": Singer-Songwriter Clueso ist am Freitagabend als Interview-Gast im Studio der ARD-Nachrichtensendung gewesen. Das Thema: die Lage der Musikszene in Corona-Zeiten.

    Die Entscheidung für Konzertveranstalter, ob sie Besucher nach dem 2G- (geimpft oder genesen) oder dem 3-G-System (geimpft, genesen oder getestet) hineinlassen, findet der 41-Jährige schwierig. Das sei "sehr ambivalent". Einerseits wolle er nicht, dass die Leute krank werden. Auf der anderen Seite sei die Idee von Kunst und Musik "doch, dass alle kommen, dass jeder kommen kann". Es sei sehr schwer, "uns die Karte zuzuschieben, dass man als Künstler quasi die Entscheidung treffen muss", monierte Clueso. Es sei auch schwierig, weil es in den Bundesländern unterschiedliche Regeln gebe. Kurz vor der Sendung sang er, begleitet von einem Pianisten und einem Saxophonisten, einen Song.
  • 10/23/202110:02:46 AM


    Viele Briten, die sich im Corona-Lockdown einen Hund zugelegt haben, scheinen diesen bald wieder loswerden zu wollen. Und etliche Hunde werden dann offenkundig als angebliche Streuner bei Tierheimen abgegeben, wie die BBC berichtet. Teilweise sollen die Halter vorher vergeblich versucht haben, die Tiere auf Internetplattformen zu verkaufen, berichteten Beschäftigte der Branche.

    "Es sind definitiv beispiellose Zahlen im Moment", sagt Sara Rosser vom Hope Rescue Centre im walisischen Rhondda Cynon Taf dem britischen Sender. "Streunende Hunde müssen wir annehmen, daher überspringen derzeit viele falsche Streuner die Schlange." Diese sei derzeit so lang wie noch nie in der 15-jährigen Geschichte des Tierheims. Andere Heime berichten von ähnlichen Erfahrungen.
  • 10/23/20219:38:30 AM

    Trotz rapide steigender Corona-Zahlen hat die britische Regierung einen erneuten Lockdown zur Eindämmung der Pandemie ausgeschlossen. "Dank der Impfstoffe sind wir in einer ganz anderen Situation als vor einem Jahr", sagte der britische Finanzminister Rishi Sunak in einem Interview mit der "Times". Es gebe zwar eine Reihe möglicher Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus im Winter, "aber zu diesen Optionen gehören keine Lockdowns oder andere signifikante Einschränkungen der Wirtschaft".

    Die Regierung sieht für den Fall einer Zuspitzung der Corona-Lage in England einen sogenannten Plan B vor, zu dem jedoch lediglich seichte Maßnahmen wie eine Wiedereinführung der Maskenpflicht oder die Empfehlung, wieder von zuhause zu arbeiten, gehören. Trotz zuletzt um die 50.000 Neuinfektionen pro Tag und eines starken Anstiegs der Corona-Todesfälle will die Londoner Regierung jedoch selbst diesen Plan B derzeit noch nicht umsetzen. Seit Mitte Juli gelten in England so gut wie keine Corona-Maßnahmen mehr.
  • 10/23/20219:06:21 AM

    Der "Freedom Day" in England vor 100 Tagen mit dem Ende fast aller Corona-Regeln hat nach Ansicht von Experten der Wirtschaft nicht den erhofften Schub gegeben. Zwar sei die Nachfrage enorm, und Restaurantbuchungen lägen deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, sagt die Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC der Deutschen Presse-Agentur in London. "Aber die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig." Verbraucherorientierte Dienstleistungen seien noch immer deutlich unter dem Vorkrisenstand.

    Am 19. Juli hatte der britische Premierminister Boris Johnson so gut wie alle Corona-Regeln in England aufgehoben. Auch Abstandsregeln und Maskenpflicht sind seitdem nicht mehr vorgeschrieben.
  • 10/23/20218:07:01 AM


    Der nahende Winter lässt nach Einschätzung von Volkswirten führender deutscher Finanzinstitute die Konjunktur in Deutschland frösteln. "Die deutsche Wirtschaft wird sich in den kommenden Monaten warm anziehen müssen", sagt Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Wir erwarten eine Fortsetzung der herbstlichen Abkühlung", sagt sie. Es werde jedoch keinen winterlichen Absturz geben, wie im vergangenen Jahr. Eine abgeschwächte Nachfrage aus China verschärfte das Problem. Auch Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research sieht vor allem wegen der hohen Energiepreise und der weltweiten Lieferengpässe, etwa bei Mikrochips, keine schnelle Erholung. "Vor Ende des Frühjahrs 2022 ist keine wesentliche Entspannung zu erwarten."

    Und die Chefvolkswirtin der staatlichen Bankengruppe KfW, Fritzi Köhler-Geib ergänzt: "Die weitere Erholung wird sich zäher gestalten als im Frühjahr erwartet." Bisher sei nur schwer absehbar, wie lange die Materialengpässe und Produktionsstörungen auf den Weltmärkten anhielten.
    • Foto: Stefan Puchner/dpaFoto: Stefan Puchner/dpa
  • 10/23/20217:41:22 AM


    Der Außenhandelsverband BGA rechnet trotz Materialmangels und Störungen der globalen Lieferketten mit einem kräftigen Exportwachstum in diesem Jahr. "Wir sind sehr gut ins Jahr gestartet und sehen deshalb trotz einer Abschwächung derzeit keine Anzeichen, unsere Prognose eines nominalen Wachstums von 13 Prozent zu kassieren", sagt der neue Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel (BGA), Dirk Jandura, der Deutschen Presse-Agentur. Die Warenausfuhren würden damit das Niveau vor der Corona-Krise überschreiten.

    Der Verband erwartet, dass die Lieferkettenprobleme bis Mitte kommenden Jahres anhalten. "Wir sehen steigende Containerpreise, steigende Frachtraten, Mangel an Vorprodukten wie Halbleiter und immer massivere Engpässe bei Lkw-Fahrern. Wir haben es mit einer Vielzahl von Problemen zu tun", berichtet der promovierte Diplom-Kaufmann, der seit Anfang Oktober an der Spitze des BGA steht.
  • 10/23/20216:03:23 AM

    Der Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland sorgt weiter für Diskussionen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagt der Passauer Neuen Presse, die Ankündigung in einer Phase, in der es steigende Infektionszahlen, Impfdurchbrüche, stagnierende Impfquoten und andere Probleme gebe, habe ihn überrascht.

    Sollte die Feststellung der epidemischen Notlage tatsächlich auslaufen, fordert er eine Ersatzregelung. Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung müssten rechtssicher bleiben, sagte Lauterbach.
    • Foto: Kay Nietfeld/dpaFoto: Kay Nietfeld/dpa
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