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Corona-Newsticker

Spahn verteidigt Vorstoß für Ende der Corona-Notlage

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seinen Vorstoß für eine Beendigung der sogenannten epidemischen Lage nationaler Tragweite verteidigt. Er betonte, das Ende bedeute keinen "Freedom Day" oder das Ende aller Maßnahmen.

Tino Chrupalla Foto: Michael Kappeler/dpa

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  • 10/21/20211:42:05 AM

    Das Wichtigste kompakt

    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 95,1. Es gibt 19.572 Neuinfektionen und 116 weitere Todesfälle.
    Spahn verteidigt Vorstoß zu Ende der "epidemischen Lage".
    • Die Ministerpräsidenten wollen einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen zur Absicherung von Corona-Schutzmaßnahmen.
    Kroatien und Bulgarien ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete.
    Neuseeland knüpft Lockerungen an ein 90-Prozent-Impfziel.
    Schlagersänger Tony Marshall erholt sich im Krankenhaus von einer Covid-Erkrankung.
    • Der Grundschulverband befürwortet Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen.
  • 10/22/20217:20:00 PM
  • 10/22/20216:38:33 PM

    Auch die Eisbären Berlin haben einen Corona-Fall. Stürmer Mark Zengerle sei positiv auf Covid-19 getestet worden, teilte der deutsche Eishockey-Meister vor Beginn des Spiels gegen die Schwenninger Wild Wings mit. Dem deutsch-amerikanischen Stürmer, an dem Medienberichten zufolge die Wild Wings Interesse haben, gehe "es aber den Umständen entsprechend gut".

    In der Deutschen Eishockey Liga sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Corona-Fälle beim EHC Red Bull München und bei der Düsseldorfer EG bekannt geworden. Mehrere Spiele wurden verlegt.
    • Foto: Swen Pförtner/dpaFoto: Swen Pförtner/dpa
  • 10/22/20215:51:55 PM

    In Italien ist der Corona-Inzidenzwert wieder leicht gestiegen. Stand Donnerstag lag der Wert je 100.000 Einwohner für die vorangegangenen sieben Tag landesweit bei durchschnittlich 34 Fällen, wie das Gesundheitsministerium in seinem wöchentlichen Corona-Lagebericht in Rom mitteilte. In der Vorwoche ermittelten die Experten für den Sieben-Tage-Inzidenzwert noch 29 Fälle je 100.000 Einwohner. Zuvor war der Wert von Woche zu Woche gesunken.

    Einen Anlass zur Beunruhigung sahen die Gesundheitsexperten darin nicht. Die Pandemie sei in Italien immer noch unter Kontrolle, erklärte Silvio Brusaferro. Die Ausbreitung des Virus sei beschränkter als in anderen Ländern. Am Freitag meldeten die Behörden fast 3900 Corona-Neuinfektionen und rund 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages. Knapp 82 Prozent der Menschen über zwölf Jahren waren Stand Freitagabend gegen Covid-19 durchgeimpft.
    • Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpaFoto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
  • 10/22/20215:12:16 PM

    Angesichts einer Corona-Notlage verschärft Rumänien verschärft die Vorsichtsmaßnahmen für die nächsten 30 Tage. Ab diesem Montag gilt landesweit eine Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen wie auch im Freien. Die Regierung beschloss weiterhin, dass Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen zwei Wochen lang geschlossen werden. Zugang zu allen Geschäften, Gaststätten und Kultureinrichtungen haben nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete. Nur Lebensmittelläden und Apotheken stehen allen offen - ebenso die Kirchen.

    Nachts gelten Ausgangsbeschränkungen: Von 22.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MEZ) bis 5.00 Uhr morgens dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene frei ihre Wohnungen verlassen. Wer nicht dazu gehört, muss einen triftigen Grund nachweisen. Negative Corona-Testnachweise allein berechtigen nicht dazu, nachts auf die Straße zu gehen. Bars und Tanzlokale werden geschlossen.

    Die 14-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen stieg zuletzt auf 999,9 pro 100.000 Einwohner und blieb eine der höchsten in der EU. Die Todesrate an und mit Covid-19 blieb weltweit mit Abstand die höchste: 20,33 pro eine Million Einwohner, errechnete das Portal "ourworldindata.org".
    • Foto: Vadim Ghirda/AP/dpaFoto: Vadim Ghirda/AP/dpa
  • 10/22/20214:30:56 PM

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seinen Vorstoß für eine Beendigung der sogenannten epidemischen Lage nationaler Tragweite verteidigt. Es gehe darum, nach 19 Monaten einen Ausnahmezustand zu beenden, sagte der CDU-Politiker im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Befugnisse der Bundesregierung sollten dadurch in einen Normalzustand zurückgeführt werden.


    Spahn betonte, das Ende der epidemischen Lage bedeute keinen "Freedom Day" oder das Ende aller Maßnahmen. Man brauche weiterhin einen Zustand besonderer Vorsicht sowie 3G-Regelungen im Innenraum oder die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Dies könne aber auch ohne den Ausnahmezustand der sogenannten epidemischen Lage von nationaler Tragweite geregelt werden.
    • Foto: Michael Kappeler/dpaFoto: Michael Kappeler/dpa
  • 10/22/20213:02:47 PM


    Das Ticketkontingent für den Besuchersamstag der Frankfurter Buchmesse ist bereits ausgeschöpft. Nun können nur noch Einlasskarten für den letzten Messetag am Sonntag online gekauft werden, wie die Frankfurter Buchmesse mitteilte. Anders als in den vergangenen Jahren mussten sich Lesefans in diesem Jahr bereits vorher um ihre Tickets kümmern, ein spontaner Besuch ist wegen der Corona-Pandemie nicht möglich.

    Coronabedingt sind pro Tag auch nur 25.000 Personen zugelassen, alle müssen geimpft, genesen oder getestet sein (3G). Zum ersten Mal durften die Literaturfans bereits am Freitag auf das Messegelände. Normalerweise bekommt das Lesepublikum immer erst samstags und sonntags Zutritt. Die 73. Frankfurter Buchmesse findet in diesem Jahr unter dem Motto «Re:Connect» statt. Gastland ist Kanada.
    • Foto: Sebastian Gollnow/dpaFoto: Sebastian Gollnow/dpa
  • 10/22/20212:24:35 PM

    Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann fühlt sich nach seiner Corona-Infektion auf dem Weg der Besserung. Eine Prognose für seine Rückkehr an die Seitenlinie kann der 34-Jährige aber nicht abgeben. "Ich bin ganz guter Dinge, schnell wieder zurückzukommen", sagte Nagelsmann aus seiner häuslichen Isolation bei einer Video-Konferenz vor dem Heimspiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim. "Ich bin wieder relativ fidel."
    • Foto: Sven Hoppe/dpaFoto: Sven Hoppe/dpa
  • 10/22/20211:47:39 PM

    Der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Fraktion mitteilte, wurde er positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. "Herr Chrupalla kann daher nicht an der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am 26. Oktober teilnehmen", hieß es in der Mitteilung der Fraktion.

    Die Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel wurde nach Angaben eines Sprechers negativ auf das Virus getestet und wird an der Sitzung teilnehmen. Sie hatte im Wahlkampf wiederholt betont, nicht gegen Covid-19 geimpft zu sein. Chrupalla, der auch Parteivorsitzender ist, hatte sich Fragen nach seinem Impfstatus zuletzt in Interviews verbeten. Weidel und Chrupalla hatten mehrfach kritisiert, auf nicht Geimpfte werde Druck ausgeübt.
    • Foto: Bernd von Jutrczenka/dpaFoto: Bernd von Jutrczenka/dpa
  • 10/22/20211:22:39 PM

    Trotz schnell zunehmender Corona-Neuinfektionen haben in Bulgarien wieder Menschen gegen die 3G-Regel protestiert. Demonstranten im nordbulgarischen Weliko Tarnowoe beklagten, dass Nicht-Geimpfte diskriminiert würden, wie das Staatsradio berichtete. Die Polizei trennte dem Bericht zufolge vor einem Impfzentrum die Protestierenden von einer Warteschlange mit Impfwilligen.

    Ähnliche Proteste gegen die seit Donnerstag geltende 3G-Regel mit "grünen Zertifikaten" für den Zutritt etwa in Einkaufszentren oder Lokalen hat es in den vergangenen Tagen auch in anderen Städten gegeben, auch in der Hauptstadt Sofia.
  • 10/22/20211:02:33 PM

    Deutschlands Spitzenathleten machen sich für die Corona-Impfung stark. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt/Main mitteilte, soll die offizielle Impfkampagne der Bundesregierung "Ärmel hoch" durch eine Medienoffensive gestärkt werden. "Die Covid-19-Impfung ist der Schlüssel zum Comeback der Gemeinschaft. Nur so können wir sicherstellen, dass ein soziales Miteinander, auch in den Sportvereinen, wieder sorglos möglich ist", sagte die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker.

    Prominente Unterstützer der Impfkampagne sind unter anderen die Ringer-Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken, Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter, Frank Stäbler, Olympia-Dritter im Ringen, und der Doppel-Olympiasieger sowie mehrfache Weltmeister in der Nordischen Kombination, Johannes Rydzek.
  • 10/22/202112:25:46 PM


    Um mehr Menschen zur Impfung gegen das Coronavirus zu bewegen, haben Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde in der Türkei zu fragwürdigen Mitteln gegriffen. In einem Dorf in der östlichen Provinz Mus seien die Namen der nicht oder nicht vollständig Geimpften über die Lautsprecher der dortigen Moschee ausgerufen und zur Impfung aufgefordert worden. Das berichtete das türkische Nachrichtenportal Ntv. In der gesamten Provinz seien zudem Gesundheitsteams unterwegs, die von Tür zu Tür gingen und für eine Impfung werben.

    Auch in der Türkei gilt keine generelle Impfpflicht. Derzeit meldet das Gesundheitsministerium täglich rund 30.000 Neuinfektionen landesweit. In der Provinz Mus sind offiziellen Angaben zufolge bisher etwa 57 Prozent der über 18-Jährigen geimpft. Zuletzt waren auf 100.000 Einwohner 180 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche registriert worden.
  • 10/22/202111:44:27 AM

    Nach dem einstimmigen Votum der Länder für den bundesweiten Rechtsrahmen für Corona-Schutzmaßnahmen sieht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder SPD, Grüne und FDP in der Pflicht. "Leider kommt Corona mit großer Wucht zurück. Die neue Ampel-Mehrheit darf sich nicht wegducken", sagt der CSU-Chef nach dem Ende der Ministerpräsidentenkonferenz im nordrhein-westfälischen Königswinter.

    "Wir müssen vorsichtig bleiben, um gut durch den Herbst und Winter zu kommen. Ohne Rechtsgrundlage des Bundes wären die Bürgerinnen und Bürger schutzlos." Die sogenannte epidemischen Lage von nationaler Tragweite gilt noch bis zum 25. November, für die Verlängerung ist der Bundestag zuständig.
    • Armin Laschet und Markus Söder bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Königswinter. Foto: Oliver Berg/dpaArmin Laschet und Markus Söder bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Königswinter. Foto: Oliver Berg/dpa
  • 10/22/202111:29:32 AM

    Die Ministerpräsidenten wollen weiterhin einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen zur Absicherung von Corona-Schutzmaßnahmen. Bei ihrer Jahrestagung im nordrhein-westfälischen Königswinter fassten sie einen entsprechenden Beschluss, wie die Düsseldorfer Staatskanzlei mitteilt.

    Niedrigschwellige Maßnahmen könnten und sollten verhindern, dass es zu einem erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens komme, heißt es im Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). Andernfalls könnte ein massiver Anstieg der Infektionsmaßnahmen wieder "deutlich verschärfte Maßnahmen nötig machen". Zu den Schutzmaßnahmen, die die Länderchefs auch über den Herbst und Winter hinaus für nötig halten, zählen etwa die sogenannte 3G-Regel, Masken, Abstand, Lüften.
    • Die Chefinnen und Chefs der Landesregierungen bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Königswinter. Foto: Oliver Berg/dpaDie Chefinnen und Chefs der Landesregierungen bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Königswinter. Foto: Oliver Berg/dpa
  • 10/22/202111:01:37 AM

    Die Corona-Auffrischungsimpfungen werden nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gut angenommen. "Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass das Interesse an Booster-Impfungen gemäß der Stiko-Empfehlung durchaus groß ist", sagt ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

    Man empfehle, die Impfung gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) wahrzunehmen. "Die Versorgung mit Impfstoffen ist insgesamt ausreichend. Mittlerweile sind genügend Impfstoffe vorhanden, so dass jeder, der sich impfen lassen möchte, dies auch zeitnah machen kann." In Deutschland haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts bisher 1,5 Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung bekommen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt sie ab 70.
    • Impfung gegen das Corona-Virus. Foto: Bernd Weißbrod/dpaImpfung gegen das Corona-Virus. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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