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Das Wichtigste aus dem Münsterland, aus Deutschland und der Welt

Tägliches Corona-Update vom 2. April 2020

Jeden Tag erreichen uns unzählige Nachrichten zum Coronavirus. Wir sammeln an dieser Stelle das, was heute wichtig war. Im Münsterland, in Deutschland und auf der Welt.

Carsten Voß

Foto: Anna Pappenheim (Grafik)

Deutschland joggt. Die Menschen suchen in der Corona-Krise den sportlichen Ausgleich an der frischen Luft, um den Kopf frei zu bekommen und der Enge der eigenen vier Wände zu entgehen. So weit, so hilfreich. Allerdings sollten die Freizeitsportler unbedingt allein und nicht in Gesellschaft ihre Runden drehen, raten Mediziner. Die Angst vor der Ansteckung ist weiter allgegenwärtig. Und vor allem bleibt sie berechtigt: Nachdem das Tempo der Neuinfektionen in NRW zunächst gedrosselt schien, stieg deren Zahl jetzt wieder auf deutlich über 1200.

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  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht ökonomisch harte Zeiten auf die Deutschen zukommen. Die Rezession infolge der Corona-Krise könnte laut dem CDU-Politiker schlimmer ausfallen als während der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. Unterdessen kommt die Auszahlung von Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft eher langsam in Gang.
  • Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Einschätzung für das Tragen eines Mundschutzes geändert. Nachdem die Empfehlung dafür zunächst nur Personen mit akuten Atemwegserkrankungen gegolten hatte, heißt es nun auf der Internetseite des RKI, wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske trügen, könnte dies das Risiko einer Viren-Übertragung verringern.
  • In den ersten Tagen der neuen Corona-Regelungen hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt 6500 Menschen bei Verstößen erwischt – die allermeisten davon waren Erwachsene. Jugendliche und Kinder seien daher weit weniger aufgefallen, teilte das Innenministerium mit.
  • Um drohende Ernteausfälle etwa bei Spargel oder Erdbeeren zu verhindern, sollen im April und im Mai jeweils rund 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa nach Deutschland einreisen dürfen. Darauf haben sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Innenminister Horst Seehofer verständigt. Die Arbeiter sollen ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen und zudem einer Gesundheitsprüfung unterzogen werden.
  • Nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus sind Menschen wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger. Zu dieser Erkenntnis kommen Virologen aus Braunschweig und Gießen. Es sei davon auszugehen, dass der Immunschutz nach der Infektion ein bis zwei Jahre anhalte. 
  • US-Präsident Donald Trump hat den Passagieren des Kreuzfahrtschiffes „Zaandam“ Hilfe zugesagt. Das Schiff, auf dem das Coronavirus ausgebrochen ist, befindet sich auf dem Weg nach Florida, hatte aber bislang keine Erlaubnis, im Zielhafen Fort Lauderdale anzulegen. Der Gouverneur von Florida sperrte sich dagegen, dass die „Zaandam“ seinen Bundesstaat anläuft. 

Die Zahlen aus der Region

Im Münsterland gibt es nach offiziellen Angaben (Stand Donnerstag, 18:00 Uhr) 2326 bestätigte Corona-Infektionen – darunter 20 Todesfälle. Die Zahlen in Klammern geben den Meldungsstand vom Vortag wieder:

  • Münster 522 (503), davon gesundet 224 (190), verstorben 2 (2)
  • Kreis Borken 566 (525), davon gesundet 179 (150), verstorben 8 (8)
  • Kreis Coesfeld 372 (358), davon gesundet 109 (91), verstorben 5 (5)
  • Kreis Steinfurt 528 (469), davon gesundet 179 (158), verstorben 3 (3)
  • Kreis Warendorf 338 (322), davon gesundet 163 (142), verstorben 2 (2)

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Über alle Entwicklungen im Münsterland informieren wir Sie laufend in unserem Corona-Newsticker. Überregionale Nachrichten zum Thema finden Sie in unserem Liveblog.

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