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Das Wichtigste aus dem Münsterland, aus Deutschland und der Welt

Tägliches Corona-Update vom 29. April 2020

Jeden Tag erreichen uns unzählige Nachrichten zum Coronavirus. Wir sammeln an dieser Stelle das, was heute wichtig war. Im Münsterland, in Deutschland und auf der Welt.

Carsten Voß

Foto: Anna Pappenheim (Grafik)

Die Vorfreude auf den Sommerurlaub, die Sehnsucht nach Erholung vor der traumhaften Kulisse der Südtiroler Berge, war groß. Ob wir in diesem Sommer aber überhaupt irgendwohin reisen können, steht nach wie vor in den Sternen. Heute hat die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung – vorerst – bis zum 14. Juni verlängert. Die Schulferien in NRW beginnen 14 Tage später. Bemerkenswert: Einer dpa-Umfrage zufolge lehnt fast jeder zweite Deutsche eine Öffnung der Grenzen für den Sommerurlaub ab.

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  • Gedämpfte Erwartungen vor dem Treffen zwischen Bund und Ländern am Donnerstag: Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet geht davon aus, „über mögliche größere gemeinsame Öffnungsschritte frühestens am 6. Mai“ sprechen zu können.
  • Das lange Wochenende lädt – theoretisch – zu Kurzurlauben oder zum Shopping im Nachbarland ein. Doch das Land NRW sowie die Kreise, Städte und Kommunen appellieren eindringlich an die Menschen, genau darauf zu verzichten. Im Münsterland wollen Polizei und Ordnungsämter am 1. Mai verstärkt Präsenz zeigen.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die Zahl der Corona-Tests in Deutschland ausgeweitet werden soll. Geplant sind auch Reihenuntersuchungen zum besseren Schutz von Pflegern und Pflegebedürftigen.
  • Die Bundesregierung rechnet infolge der Corona-Krise mit der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Zugleich wächst in der Wirtschaft die Kritik am Kurs der Regierung.
  • Die Begrenzung der Verkaufsfläche für große Geschäfte in Nordrhein-Westfalen auf 800 Quadratmeter ist rechtens. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Münster heute entschieden.
  • Auch wenn ab dem 1. Mai in Nordrhein-Westfalen wieder Gottesdienste mit einer begrenzten Zahl an Gläubigen gefeiert werden dürfen, rechnen die Kirchen mit eher verhaltenem Andrang. 
  • Wegen der Corona-Krise bangen Kulturschaffende besonders um ihre Existenz. Ohne eine baldige Perspektive befürchtet auch das GOP Varieté in Münster das Aus.
  • In Münster ist die Zahl aller bestätigten Corona-Fälle auf 631 gestiegen. Da es aber auch wieder mehr genesene Patienten gibt, gelten im Stadtgebiet aktuell noch 38 Menschen als infiziert. Münsterlandweit beläuft sich die Zahl der bestätigten Infektionen momentan auf 642.
  • In den USA sind inzwischen mehr als eine Million Corona-Infektionen nachgewiesen. Gleichzeitig versprüht Präsident Donald Trump Optimismus.

Die Zahlen aus der Region

Im Münsterland gibt es nach Angaben der Bezirksregierung (Stand: Mittwoch, 12.20 Uhr) 3705 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen – darunter 139 Todesfälle. Als gesundet gelten 2924 Patienten. Die aktuellen Zahlen (in Klammern: Stand am Vortag):

  • Münster: 629 (628), davon gesundet 577 (557), verstorben 13 (13)
  • Kreis Borken: 880 (878), davon gesundet 707 (695), verstorben 36 (35)
  • Kreis Coesfeld: 501 (498), davon gesundet 415 (402), verstorben 21 (21)
  • Kreis Steinfurt: 1239 (1230), davon gesundet 868 (844), verstorben 59 (57)
  • Kreis Warendorf: 456 (451), davon gesundet 357 (354), verstorben 10 (10)

Aufgrund unterschiedlicher Erfassungssystematiken kommt es zu Abweichungen zwischen den Zahlen der Bezirksregierung und den Zahlen der Kreise und Kommunen.

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Über alle Entwicklungen im Münsterland informieren wir Sie laufend in unserem Corona-Newsticker. Überregionale Nachrichten zum Thema finden Sie in unserem Liveblog.

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