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Neue Verordnung ab 7. Oktober

Weniger als 24 Stunden im Risikogebiet - keine Meldepflicht

Düsseldorf/Münste...

Ab dem 7. Oktober gilt im Land Nordrhein-Westfalen eine neue Corona-Einreise-Verordnung. Reisen ins Risikogebiet, zum Beispiel in die Niederlande, die weniger als 24 Stunden dauern, müssen danach nicht beim Gesundheitsamt gemeldet werden.

Jonas Wiening

Mal eben zum Einkaufen ins Risikogebiet in die Niederlande? Nach der neuen Coronaeinreiseverordnung, die ab dem 7. Oktober gilt, besteht keine Meldepflicht bei Reisen ins Risikogebiet, wenn diese weniger als 24 Stunden dauern. Foto: dpa
  • Ab dem 7. Oktober gilt eine neue Corona-Einreise-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • Wer sich kürzer als 24 Stunden im Risikogebiet aufhält, muss dies nicht dem Gesundheitsamt melden, also auch nicht in Quarantäne.
  • Von Reisen, zum Beispiel in die Niederlande nach Enschede, zum Einkaufen und Tanken wird trotzdem ausdrücklich abgeraten.
  • Die neue Verordnung gilt vorerst bis zum 31. Oktober.

"Personen, die sich für weniger als 24 Stunden im Bundesgebiet aufhalten oder in einem Risikogebiet (...) aufgehalten haben, sind von der Meldepflicht (...) ausgenommen, heißt es wortwörtlich in der neuen Corona-Einreise-Verordnung.

Für ein paar Stunden über die Grenze zu fahren und dort einkaufen oder Essen zu gehen, ist also erlaubt und hat keine Quarantäne zur Folge. Trotzdem appellieren die verantwortlichen Politiker, auch die Bürgermeister der Grenzstädte, nicht in die Risikogebiete zu fahren.

Wer sich länger als 24 Stunden dort aufhält, muss dies weiterhin dem Gesundheitsamt des jeweiligem Wohnortes melden und sich in Quarantäne begeben.

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