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Corona-Newsticker

WHO stuft Omikron vorsorglich als „sehr hohes“ globales Risiko ein

Die neue Virusvariante versetzt die Welt in Alarmstimmung. Zahlreiche Länder verschärfen ihre Einreisebestimmungen. Die G7-Fachminister wollen über das weitere Vorgehen sprechen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das globale Risiko der neue Corona-Variante Omikron vorsorglich als „sehr hoch“ ein.

Falls es wegen Omikron zu einem starken Anstieg der Infektionen komme, „könnte das schwere Konsequenzen haben“, schrieb die WHO. Besonders Länder, in denen noch wenige Menschen geimpft seien, könnten schwer betroffen sein. Foto: ZUMA Press Wire/dpa

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  • 11/29/20212:51:00 AM

    Das Wichtigste kompakt


    • Das RKI registriert 29.364 Neuinfektionen und 73 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 452,4 wieder einen Höchststand.

    • Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern.

    • Pläne der Ampel-Koalition: Kurzfristige Verschärfung der Corona-Maßnahmen - Schließung von Bars und Clubs.

    • Die WHO schätzt das globale Risiko der neuen Variante Omikron vorsorglich als "sehr hoch" ein.

    • Mittlerweile sind in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland und Österreich - Fälle der Omikron-Variante aufgetaucht.

    • Omikron könnte laut Experten in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form der Immunschwäche entstanden sein.
  • 11/29/20211:33:44 PM


    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht sich einem Medienbericht zufolge für ein einheitliches Vorgehen in Deutschland gegen das Aufflammen der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Ich will eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz nur, wenn daraus auch verbindlich eine schnelle gesetzliche Konsequenz im Bundestag entsteht", sagt Ramelow dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Demnach rät er, "sofort einheitliche Maßnahmen analog der Bundesnotbremse vorzubereiten".

    Morgen wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Verfassungsbeschwerden gegen die Corona-Notbremse des Bundes aus dem Frühjahr erwartet.
    • Foto: Wolfgang Kumm/dpaFoto: Wolfgang Kumm/dpa
  • 11/29/202112:46:47 PM

    Im Saarland werden die Corona-Maßnahmen insbesondere für Ungeimpfte deutlich verschärft. Der Landtag nahm heute bei einer Sondersitzung das geänderte Covid-19-Maßnamensgesetz in zweiter Lesung einstimmig an; Linke, AfD und Linke enthielten sich. Morgen soll es im Ministerrat beschlossen werden und voraussichtlich zwei Tage später in Kraft treten.

    Ministerpräsident Tobias Hans nennt es "nur folgerichtig", dass die neuen Maßnahmen Nicht-Geimpfte in stärkerem Maße treffen werden als die Geimpften. Er kündigt für die kommenden Wochen scharfe Kontrollen an. Man werde auch vor harten Sanktionen nicht zurückschrecken, wo gegen die Auflagen verstoßen werde.
  • 11/29/202112:40:46 PM

    Mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage in Deutschland sollte nach Ansicht einer Expertengruppe jetzt die rechtliche Grundlage für eine Art Not-Schutzschalter und andere weitreichende Maßnahmen geschaffen werden. "Gerade in Hinblick auf die neue Omikron-Variante ist eine solche Vorsorge dringend erforderlich", heißt es in einer Stellungnahme der Gruppe um die Physikerin und Modelliererin Viola Priesemann.

    Neben dem Notfall-Maßnahmenbündel solle die Kontaktnachverfolgung bei Menschen mit Omikron-Infektion "aktuell absolute Priorität" haben. Hierfür sollten ausreichend Personal und Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Nötig sei auch eine systematische genomische Erfassung.
  • 11/29/202112:33:04 PM
    Von Stunde zu Stunde melden immer mehr Länder Fälle von Infektionen mit Omikron. In Schottland sind nun sechs Fälle mit der neuen Variante identifiziert worden. Die Kontaktpersonen der betroffenen Personen würden nun ermittelt und müssten sich für zehn Tage isolieren, teilt die schottische Gesundheitsbehörde Public Health Scotland mit. Die Zahl der in Großbritannien entdeckten Omikron-Fälle steigt damit auf neun.



    Noch sei vieles unklar hinsichtlich der Omikron-Variante, sagt Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon. Trotzdem sei es richtig, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
  • 11/29/202112:20:19 PM

    Hamburger Krankenhäuser sollen planbare Operationen absagen. Um auch weiterhin freie Kapazitäten auf den Intensivstationen zu sichern, seien die Krankenhäuser angewiesen worden, abhängig vom Belegungsdruck vor Ort geplante Behandlungen und Operationen ganz oder teilweise zurückzustellen, sagt die für Gesundheit zuständige Sozialsenatorin Melanie Leonhard der Deutschen Presse-Agentur.

    Mit der Absage sogenannter elektiver Eingriffe solle sichergestellt werden, dass in Hamburg auch weiterhin jederzeit Notfälle intensivmedizinisch behandelt werden können. Gegenwärtig seien die Krankenhäuser bereits sehr ausgelastet, wenn auch noch nicht überlastet.

    »Es ist sehr bitter, dass wir diese Maßnahme nun wieder ergreifen müssen, insbesondere, weil durch verhältnismäßig strenge Maßnahmen in Hamburg das Pandemiegeschehen hier lange überschaubar war und auch weiterhin hinter dem Bundesdurchschnitt zurückbleibt. «
  • 11/29/202112:13:37 PM

    Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte. "Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an, bis die Daten vorliegen und wir mehr Informationen darüber haben, ob der Impfstoff angepasst werden sollte oder nicht", teilt eine Biontech-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit.

    Biontech hatte bereits erklärt, dass sich die neue Variante deutlich von bisher beobachteten Varianten unterscheide, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests gäben demnächst Aufschluss, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite. Das Unternehmen rechnete spätestens bis Ende nächster Woche mit Erkenntnissen.
    • Foto: Sebastian Gollnow/dpaFoto: Sebastian Gollnow/dpa
  • 11/29/202111:47:43 AM
    Italien bereitet sich darauf vor, von Weihnachten an auch Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen Corona zu impfen. Das sagt der Vorsitzende des Covid-Gesundheitsrates, Franco Locatelli, dem TV-Sender Sky TG24. Noch in dieser Woche werde die Erlaubnis der nationalen Arzneimittelagentur Aifa erwartet, nachdem zuletzt die europäische Behörde Ema Grünes Licht für eine Zulassung gegeben hatte. Die Impfungen in Italien beginnen dann "am 23. Dezember, vielleicht einen Tag früher oder später", so Locatelli.
  • 11/29/202111:35:55 AM

    Ohne eine künftig gerechte Verteilung von Impfstoffen wird die Bekämpfung von Pandemien nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) extrem erschwert. "Impfstoff-Gerechtigkeit ist kein Akt der Güte, sie ist im besten Interesse jedes einzelnen Landes", sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zum Auftakt einer Ministerkonferenz über einen künftigen Pandemievertrag.

    Eine rechtlich bindende Vereinbarung wäre - trotz aller wohl nötigen Kompromisse - die beste Grundlage gemeinsamen Handelns, so Tedros. In der Pandemie seien bisher 80 Prozent der Impfstoffe an die wohlhabenden Länder gegangen, kritisiert Tedros. "Jetzt haben die Länder die Wahl, in eine gesündere, sicherere und fairere Zukunft zu investieren."
    • Foto: Fabrice Coffrini/Keystone/AFP/dpa/ArchivFoto: Fabrice Coffrini/Keystone/AFP/dpa/Archiv
  • 11/29/202111:31:08 AM

    Der von den voraussichtlichen Koalitionspartnern SPD, Grüne und FDP geplante neue Corona-Krisenstab soll nach Angaben der geschäftsführenden Bundesregierung "baldmöglichst" starten. Über die Einsetzung und die Aufgabenstellung stehen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz in engem Kontakt, wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagt. Es gehe dabei auch um Abstimmung mit den Ländern, dazu gebe es ebenfalls Gespräche. Als eine wichtige Aufgabe des Gremiums nennt Seibert, die Impfkampagne stärker voranzutreiben.

    Eine mögliche vorgezogene Bund-Länder-Spitzenrunde zu Corona bleibt weiter offen. Seibert sagt, er könne dazu keine Terminankündigung machen. Die nächste Beratung in einer Ministerpräsidentenkonferenz ist für 9. Dezember angesetzt. Unter den Ländern gibt es bisher keine einheitliche Linie, möglicherweise schon früher zusammenzukommen.
  • 11/29/202111:06:57 AM


    Der Essener Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante hat bisher einen milden Krankheitsverlauf. Die Person befinde sich in angeordneter, häuslicher Quarantäne. Die Kontakte würden über das Gesundheitsamt nachverfolgt, teilt die Stadt Essen mit. Eine Bestätigung für das tatsächliche Vorliegen der Omikron-Variante gibt noch nicht. Das Ergebnis der Sequenzierung werde im Laufe des morgigen Dienstags erwartet, teilt die Stadt mit. Nachfrage zu Alter, Geschlecht und Einreiseweg der Person beantwortete die Stadt nicht.

    Unterdessen gibt es in Nordrhein-Westfalen einen weiteren Verdachtsfall der Omikron-Variante. Nach Angaben des Kreises Kleve besteht bei einem Fall in Rees der Verdacht auf eine Corona-Infektion mit der neuen Coronavirus-Variante.
  • 11/29/202110:55:09 AM

    UPDATE | Nordrhein-Westfalen bereitet weitere Verschärfungen bei den Corona-Maßnahmen vor. Wie die Deutsche Presse-Agentur in aus Regierungskreisen erfuhr, wird das Landeskabinett an morgen über weitere kontaktreduzierende Maßnahmen beraten.

    Zudem spricht sich der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst, für zügige, bundeseinheitliche Schutzmaßnahmen aus. "Wir können nicht warten, bis ein neuer Kanzler gewählt wird. Daher braucht es diese Abstimmung in den nächsten Tagen - am besten schon morgen", sagt er.
  • 11/29/202110:53:37 AM


    Die Ampel-Koalition will nach den Worten des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach die Corona-Maßnahmen kurzfristig verschärfen. Es werde "noch in dieser Woche" entsprechende Vorschläge geben, kündigt Lauterbach im Fernsehsender Phoenix an.

    Angesichts hoher Infektionszahlen ist nach Lauterbachs Einschätzung eine Schließung von Bars, Clubs und Diskotheken unumgänglich. Ferner werde es wahrscheinlich eine verbindliche Maskenpflicht an Schulen geben sowie weitere Einschränkungen für Ungeimpfte. Hintergrund der Verschärfungen ist auch die neue Omikron-Variante des Virus, die nach Lauterbachs Worten "zur Unzeit" kommt.
    • Foto: Magdalena Tröndle/dpaFoto: Magdalena Tröndle/dpa
  • 11/29/202110:51:21 AM

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht anhand der Inzidenzen im Freistaat eine erste Wirkung der Corona-Maßnahmen. "Wenn sie heute die Inzidenz sehen, dann sehen Sie, dass sie in Deutschland steigt und in Bayern leicht sinkt. Und das ist ein Trend, der sich seit einigen Tagen ergibt", sagt der CSU-Chef im ZDF-"Morgenmagazin".

    Daran erkenne man, "dass unsere Maßnahmen wohl beginnen zu wirken". Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut heute bei 627,6 - vor einer Woche hatte sie bei 640 gelegen. Bayern habe mit die strengsten Corona-Regeln und in Hotspots sogar einen "harten Lockdown".
    • Foto: Daniel Karmann/dpaFoto: Daniel Karmann/dpa
  • 11/29/202110:45:28 AM

    Mit einer gewaltigen Impfkampagne wollen die Philippinen die Corona-Ausbreitung eindämmen. Von heute an sollen binnen drei Tagen neun Millionen Menschen geimpft werden. "Es ist unser bisher ehrgeizigstes Ziel", so Carlito Galve, Leiter der landesweiten Impfkampagne.

    In der vergangenen Woche wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Schnitt rund 810.000 Dosen pro Tag gespritzt. Für die aktuelle Impfaktion müssten nun täglich rund drei Millionen Menschen geimpft werden. Zehntausende Helfer seien landesweit im Einsatz, um die Kampagne zu unterstützen. Bisher sind auf den Philippinen - einem Land mit etwa 110 Millionen Einwohnern - mehr als 35 Millionen Menschen vollständig geimpft. Ziel der Regierung ist, bis Jahresende 54 Millionen Menschen und bis März kommenden Jahres 77 Millionen Menschen zu impfen.
    • Ein Junge wird in einem Impfzentrum in San Juan City gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Rouelle Umali/XinHua/dpaEin Junge wird in einem Impfzentrum in San Juan City gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Rouelle Umali/XinHua/dpa
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