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Fußball: Kreispokal

1. FC Gievenbeck in Überzahl ein überlegener 4:0-Sieger

Münster

Der FCG steht in der nächsten Runde des Kreispokals. In der Partie beim BSV Roxel schwächen sich die Hausherren früh selbst mit einer roten Karten und sehen in der Folge kein Land mehr.

Von Thomas Austermann

Zuverlässiger Innenverteidiger und im Pokal auch FCG-Torschütze: Miclas Mende traf knallhart mit links per Freistoß. Foto: Thomas Austermann

Der zweite Saisonwettbewerb ist für Landesligist BSV Roxel beendet. Im Fußball-Kreispokal geht es für Westfalenligist 1. FC Gievenbeck nach dem 4:0 (2:0)-Auswärtssieg beim Nachbarn im Viertelfinale weiter – am 4. November bei A-Ligist SV Rinkerode.
Der Klassenniedrige ist stets erpicht darauf, dem Favoriten auf Augenhöhe begegnen zu können. Das Vorhaben war für Roxel auf Kunstrasen nach 16 Minuten ein erheblich erschwertes solches. Innenverteidiger Endrit Sojeva sah die Rote Karte nach Notbremsenfoul an FCG-Stürmer Peter Stüve. Da führte der FCG, der schneller im Bilde war, bereits 1:0 durch Michael Frommes schöne Direktabnahme (5.).

Roxel baute die Abwehr erneut um, nachdem bereits Christoph Lübke direkt vor dem Spiel wegen Wadenschmerzen passen und Jonas Goßling ran musste. Im Unterzahlteam nahm Kapitän Patrick Gockel in der Viererkette seinen Dienst auf. Da stand es schon 0:2, weil Gievenbecks Miclas Mende den Freistoß aus der Kartenszene knallhart unter die Torlatte feuerte. Das durch zwei Treffer gestärkte Team – ohne den angeschlagenen Torjäger Christian Keil – nahm die Partie weiterhin sehr seriös in die Hände, überzeugte auch durch gedankliches Tempo und besetzte immer wieder vorne die Räume. „Vor dem Tor waren die abgezockter“, sagte BSV-Trainer Oliver Logermann. „Wir haben versucht, die Aufgabe fußballerisch zu lösen und sind am Ende der Verlierer, der mit wehenden Fahnen vom Platz geht.“

Aljoscha Kottenstede hatte einen Abschluss für Roxel, dass nie aufsteckte, aber an seine Grenzen kam, wenn der FCG seine präzisen Attacken durchzog und den Platz nutzte. Fromme erhöhte, als der BSV in der Abwehr schluderte (48.) und Stüve traf auch noch (79.) nach Anton Mands Vorarbeit. FCG-Keeper Nico Eschhaus wollte partout zu Null spielen und klärte   noch gegen Hendrik Flaßhar und herausragend auch gegen einen Kopfball von Adenis Krasniqi.
„Wir haben vor der Pause die Grundlagen gelegt nachher einen Gang heraus genommen“, sagte FCG-Coach Florian Reckels. „Dass wir in Überzahl gespielt haben, war für mich nicht entscheidend. Sondern die Art und Weise, wie wir das Spiel angenommen haben.“

BSV: Hermes – Goßling (46. Wessels), Sojeva, Ziegner, Schaefer – Kottenstede, Kleine-Wilke, Gockel, Flaßhar (72. Leser) – Krasniqi, Bußmann (70. Hatam)
FCG: Eschhaus – Strothmann, Beyer, Mende, Balz (50. Dirks/70. Mand) – Brüwer, Scherr, Volmering (84. Bischoff), Fromme – Martin (63. Temme), Stüve

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