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Rund um die EM

Notizen von der Fußball-Europameisterschaft

Berlin (dpa)

Von dpa

Großer Fan der Schweizer «Nati»: Tennis-Star Roger Federer. Foto: Aeltc/Florian Eisele/PA Wire/dpa

Notizen von der Fußball-Europameisterschaft - gesammelt von der Deutschen Presse-Agentur.

GEWICHTSVERLUST: Die erwartete Hitze von Baku beim Viertelfinale gegen Tschechien erinnert Fußball-Fans in Dänemark an frühere extreme Turniere. Bei der WM 1986 in Mexiko habe Ersatztorhüter Lars Högh drei Kilo während eines Spiels verloren, nur indem er auf der Bank saß, sagte der langjährige Team-Masseur Allan Poulsen bei «DR Sporten». In Baku wurden für die Partie am Samstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) mehr als 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit erwartet.

SQUADRA AZZURRA HÖLLISCH GUT: Immer diese Italiener! Belgiens angeblich Goldene Generation ist bei der EM an der Squadra Azzurra gescheitert. Das ist aber nichts Neues. Drei ihrer letzten fünf Niederlagen bei der Endrunde erlitten die Belgier gegen Italien. «Das tut weh», meinte Rekordnationalspieler Jan Vertonghen von den «Roten Teufeln» nach dem Aus im EM-Viertelfinale in München. «Es ist eine große Enttäuschung.»

BAYRISCHE ITALIEN-FANS: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder drückt bei der Fußball-Europameisterschaft - wie übrigens auch Franz Beckenbauer - nun Italien die Daumen. Das verriet der CSU-Politiker am Tag nach dem Halbfinal-Einzug der Italiener auf Instagram und schrieb weiter: «Die Azzurri haben es verdient - und Italien ist für uns Bayern ohnehin ein Sehnsuchtsland.» Dazu veröffentlichte er ein Foto von sich in blauer Jacke mit Italia-Schriftzug.

FRUSTRIERTER ZUSCHAUER: Während Kevin De Bruyne sogar mit Bänderriss im linken Sprunggelenk gegen Italien (1:2) spielte, musste sein kongenialer Offensivpartner Eden Hazard das EM-Viertelfinale von der Tribüne aus mitverfolgen. Eine Oberschenkelverletzung machte einen Einsatz des belgischen Stars von Real Madrid nicht möglich. So musste Hazard dann im Trainingsanzug mitansehen, wie es seine «Roten Teufel» mal wieder verpassten, in Reichweite eines Titelgewinns zu kommen.

DIE WM 2022 KANN KOMMEN: Roger Federer kann sie «kaum noch erwarten». Der Auftritt seiner Landsleute bei der EM hat den Tennisstar regelrecht ins Fußballfieber versetzt. Per Twitter bedankte sich der 39-Jährige bei der «Nati» für die Auftritte bei der EM und spendete nach dem Aus im Viertelfinale gegen Spanien nach Elfmeterschießen gleich eine Runde Trost: «Kopf hoch Jungs.»

MIT MUSIK: Für die Ankunft der Schweizer Nationalmannschaft hatten die Organisatoren auch musikalische Begleitung besorgt. Die mit vielen Bundesliga-Spielern gespickte Mannschaft landete am Samstagmittag auf dem Flughafen Zürich-Kloten. Ein Ständchen gab's für die «Nati», die am Abend zuvor im russischen St. Petersburg gegen Spanien im Elfmeterschießen ausgeschieden war, von einem Alphorn-Ensemble.

EINE VORAHNUNG: Es war am 11. Juni, da feierte Unai Simón seinen 24. Geburtstag. In Las Rozas de Madrid gab's einen Kuchen mit Kerzen und ein Ständchen seiner spanischen Auswahlkollegen. Drei Tage später startete Spanien mit einer Nullnummer gegen Schweden in das Turnier. Nach Unai Simóns Elfmeterparaden im Viertelfinale gegen die Schweiz stehen die Spanier mittlerweile in der Vorschlussrunde. Und irgendwie fühlen sich manche an die Worte von Unai Simón bei seiner kurzen Geburtstagsansprache erinnert: «Ich bin mir sicher, dass wir alle eine tolle EM haben werden.»

HINGUCKER: Als Mikel Oyarzabal zum entscheidenden Elfmeter für Spanien anlief, wollten sich das die TV-Zuschauer in Spanien nicht entgehen lassen. Nach Angaben von Mediaset Spanien schauten 9,7 Millionen Menschen zu, als er seinen Elfmeter verwandelte, ehe der Schweizer Rubens Vargas verschoss und Spanien ins Halbfinale der EM einzog. Der Marktanteil betrug zu dem Zeitpunkt 71,9 Prozent.

BUSQUETS ARBEITET SICH NACH OBEN: Über die Bedeutung von Sergio Busquets im spanischen Team ist schon viel bei dieser EM gesprochen worden. Als er nach seiner Corona-Infektion zum dritten Gruppenspiel zurückkehrte, gewann Spanien 5:0. Zweimal wurde er zum «Star of the Match» gekürt. Nebenbei kletterte der 32 Jahre alte Kapitän vom FC Barcelona in der Liste der Spieler mit den meisten Partien für Spanien. Gegen die Schweiz notierten die Statistiker Busquets' 126. Einsatz, genauso viele wie die Torwartlegende Andoni Zubizarreta einst absolvierte. Platz fünf teilt er sich nun mit Busquets. Zu Rang vier (Andrés Iniesta) fehlen Busquets noch fünf Spiele. Rekordnationalspieler ist Sergio Ramos mit 180 Einsätzen. Der 35-Jährige gehört nicht zum EM-Kader.

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