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Personalien und Statistik

Der 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Telegramm

Düsseldorf (dpa)

Der Mittwoch der englischen Woche zum 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet 18.30 Uhr mit der Partie 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Partien im Überblick.

Von dpa

Der 1. FC Köln trifft zum Auftakt des zweiten Tages der englischen Woche des 14. Spieltages auf Bayer Leverkusen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

1. FC Köln - Bayer Leverkusen (18.30 Uhr)

Situation: Leverkusen kommt nach dem 5:0 gegen Union mit neuem Selbstvertrauen, zumal die Formkurve unter Trainer Alonso langsam nach oben geht. Allerdings ist Bayer mit Alosno auswärts noch punktlos. Köln hat seit drei Pflichtspielen nicht mehr gewonnen, zu Hause bislang aber nur einmal verloren.

Statistik: In den bisher 68 Aufeinandertreffen siegte Bayer 26 Mal, Köln nur 17 Mal. Dafür gab es in den 68 Derbys insgesamt 20 Platzverweise - zehn für jede Mannschaft.

Personal: Der Kölner Kapitän Hector kehrt in den Kader zurück. Leverkusen bangt um Stürmer Schick (Adduktorenprobleme), für Wirtz (Knie) kommt ein Comeback zu früh.

Besonderes: Nationalspieler Wirtz, der als Kölner Jugendspieler nach Leverkusen wechselte, verletzte sich im März gegen den Ex-Club schwer - und konnte seither keine Minute spielen.

RB Leipzig - SC Freiburg (20.30 Uhr)

Situation: Beide Mannschaften haben einen Lauf. Leipzig ist seit elf Spielen ohne Niederlage, Freiburg gelangen jüngst drei Bundesliga-Siege nacheinander und der Sprung auf Platz zwei.

Statistik: In der Bundesliga gab es das Duell der beiden Teams bereits zwölfmal. Die Hälfte der Spiele gewann Leipzig, dreimal siegte Freiburg.

Personal: Klostermann könnte nach zwei Monaten in den Kader zurückkehren. Haidara und Simakan sind wieder fit. Kyereh fällt beim SC Freiburg aus (Infekt).

Besonderes: Das bisher letzte Pflichtspiel war das Pokalfinale Ende Mai, das die Sachsen im Elfmeterschießen gewannen. Leipzigs Trainer Tedesco musste nur gut elf Wochen nach dem ersten großen Titel gehen.

1. FC Union Berlin - FC Augsburg (20.30 Uhr)

Ausgangslage: Union hat nach der herben 0:5-Niederlage in Leverkusen die Tabellenführung verloren. Augsburg hat seit fünf Ligaspielen nicht mehr gewonnen und liegt drei Punkte vor dem Relegationsrang.

Statistik: Union weist in sechs Duellen in der ersten Liga lediglich einen Sieg auf, der in der ersten Bundesligasaison beim 2:0 daheim im Januar 2020 gelang. Augsburg gewann dreimal, zweimal trennten sich beide Mannschaften unentschieden.

Personal: Union muss weiter auf Torhüter Rönnow und Mittelfeldspieler Schäfer verzichten. Bei Augsburg fallen in Dorsch, Hahn, Noah Bazee und Strobl gleich vier Akteure länger aus.

Besonderes: Union muss aufpassen: Nachdem am Sonntag in Andrich ein ehemaliger Unioner mit dem 1:0 den Leverkusener Sieg einleitete, wird am Mittwoch in Torwart Gikiewicz ein weiterer ehemals prägender Köpenicker versuchen, seine früheren Mannschaftskollegen zur Verzweiflung zu bringen.

Eintracht Frankfurt TSG - 1899 Hoffenheim (Mittwoch, 20.30 Uhr)

Situation: Frankfurt gewann sechs der letzten sieben Pflichtspiele und haben sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Den Gästen aus dem Kraichgau gelang nur ein Siegen in den vergangenen sieben Partien - zuletzt am 10. Spieltag gegen Schalke 04 - und brauchen Erfolge, um die Europacup-Plätze im Blick zu behalten.

Statistik: Die Eintracht konnte Wettbewerbs übergreifend fünf Siege in Serie in sechs Spielen einfahren. Hoffenheim kassierte zuletzt gegen Leipzig (1:3) die dritte Heimniederlage. Gegen Frankfurt blieb die TSG in der vergangenen Saison gegen Frankfurt sowohl zu Hause (3:2) als auch in Frankfurt (2:2) unbesiegt.

Personal: Bei den Gästen ist die Liste der Verletzten länger geworden. Nach Bicakcic, Hübner, Bebou und Dabbur fällt auch Prömel (Knöchelbruch) lange aus. Bei Frankfurt pausiert Kapitän Rode.

Besonderes: Für Frankfurts Mittelfeldstrategen Götze ist Hoffenheim ein persönlicher Lieblingsgegner. Gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten traf er so oft wie gegen Hoffenheim (5 Tore).

FC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05 (20.30 Uhr)

Ausgangslage: Schlusslicht Schalke hat mit zuletzt sieben Bundesliga-Niederlagen in Serie einen Vereins-Negativrekord aufgestellt. Die im Mittelfeld der Tabelle beheimateten Mainzer reisen mit zuletzt zwei deutlichen Schlappen gegen Bayern (2:6) und Wolfsburg (0:3) an.

Statistik: In 38 Pflichtspielen gab es 20 Schalker Siege, 9 Remis und 9 Mainzer Erfolge. Markant: In Bundesliga-Hinrunden ist Schalke bei 14 Siegen und einem Remis gegen Mainz noch ohne Niederlage.

Personal: Den Schalker fehlen Fährmann, Cissé, Greiml, Kaminski, Ouwejan , van den Berg und Zalazar (Mittelfußbruch). Die Gästen müssen auf Leitsch und Mustapha verzichten.

Besonderes: Mit nur sechs Punkten nach 13 Spielen droht Aufsteiger Schalke eine Rückkehr in die 2. Liga. Aber es gab drei Teams, denen mit dieser Ausbeute noch die Rettung gelang: Arminia Bielefeld 1980/81, Mainz 2020/21 - und Schalke 1967/68.

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